Die Anfangsphase war von einem gegenseitigen Abtasten geprägt. Erst in der 7. Minute meldete sich Frickenhofen mit einer Chance: Colin Postic eroberte stark den Ball und lief aufs Tor zu, brachte beim Abschluss jedoch nicht den gewünschten Druck hinter den Ball.
Doppelchance für Frickenhofen in der 16. Minute: Alex Frech brachte den Ball scharf aufs Tor, Colin Postic setzte nach, doch den Abpraller des Torwarts brachte er nicht über die Linie, da ein FC-Spieler klärte.
Das Spiel verlagerte sich zunehmend in die Hälfte des FC. Luka Peltsch hätte nach einem starken Solo die Führung erzielen können, legte den Ball jedoch noch einmal quer – es gab Ecke. Diese verteidigten die Hausherren zunächst, doch der Ball landete erneut bei Peltsch, der aus 15 Metern zur Führung einschoss.
Das nächste Tor ließ nicht lange auf sich warten: In der 32. Minute brachte Alex Frech eine Ecke in den Strafraum, die Max Preuß per Kopf verwertete. Zum Ende der ersten Halbzeit spielte der SV zu fahrlässig und wirkte defensiv unsicher, sodass Spraitbach zu guten Aktionen kam, jedoch ohne klare Torchancen.
Nach dem Wiederanpfiff stand der SV zwar stabiler, agierte jedoch wenig aktiv. Spraitbach meldete sich durch Manuel Kelch, dessen Kopfball nach einer Ecke knapp über das Tor ging. Von Frickenhofen war erst in der 74. Minute wieder etwas zu sehen: Max Merkl zog von der linken Strafraumseite ab, doch der FC-Torwart war aufmerksam.
Zwei Minuten später fiel die Vorentscheidung: Nach einem Abstimmungsfehler zwischen FC-Schlussmann und Abwehr staubte Cedric Köger zum 3:0 ab. Das Ergebnis weiter erhöhen wollte Patrick Karasek mit seinem berüchtigten „Keilerstoß“, doch der Ball ging knapp am Pfosten vorbei. So blieb es beim 3:0-Erfolg.
Torfolge: 0:1 Luka Peltsch (23.), 0:2 Max Preuß (32.), 0:3 Cedric Köger (76.)
SV Frickenhofen: Luis Hirth, Max Preuß (80. Luka Peltsch), Thomas Hirth, Fabian Bauer (46. Cedric Köger), Alexander Heppes, Kevin Danny Wolainski (80. Colin Postic), Colin Postic (67. Patrick Karasek) (90. Fabian Bauer), Alexander Frech (65. Ben Krieger), Max Merkl, Rene Galozy (74. Alexander Frech), Luka Peltsch (65. Theo Leuze)