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Frickenhofen kann ja doch siegen

Quelle: SWP Rundschau Gaildorf 

Autor : Thomas Bilger 

Schon von Beginn an merkte man beim zuletzt dreimal sieglosen SV Frickenhofen, dass es bei diesem Spiel um den Klassenerhalt geht. Hofherrnweiler kam gleich gefährlich vors SVF-Tor – zunächst noch ohne zählbaren Erfolg. Im Gegenzug antwortete Frickenhofen mit schnellem Konter über Benjamin Grau und Lorenz Hinderberger. In der 12. Minute folgte die Führung für die Gastgeber: Aus einem verlängerten Einwurf wurde Miske unbedrängt bedient. Der schoss aus 18 Metern unhaltbar ins Tor. Nach weiteren 26 Minuten vergab Hinderberger nach einem Fehler im Mittelfeld von Hofherrnweiler allein vor dem gegnerischen  Torwart eine große Chance. Kurz vor der Pause leitete ein Abwehrspieler von Hofherrnweiler nach einem Eckball einen Konter ein. Süleyman setzte sich gegen zwei SVF-Spieler durch und erhöhte mit einem Flachschuss auf 2:0.

Doch die Gäste aus Frickenhofen zeigten nun Moral. Kurz nach dem Seitenwechsel setzte sich Hinderberger durch. Er bediente  Grau, der zum 1:2 einschloss. Der 2:2-Ausgleich fiel in der 55. Minute: Grau revanchierte sich für die Vorlage von Hinderberger sechs Minuten zuvor und legte das Leder so vor, dass Hinderberger links ins Eck einschieben konnte. In der 64. Minute drehte der SV Frickenhofen das Spiel vollends: Nach einem Eckball von Grau sprang Fritz am höchsten und nickte zur 3:2-Führung ein. In der  77. Minute setzte sich Barth an der Außenlinie durch. Das folgende Zuspiel von Hinderberger nutzte der heranstürmende D‘Alessandro zum 4:2. In der  86. Minute bediente dann D‘Alessandro Hinderberger mit einem hohen Ball. Der marschierte Richtung gegnerisches Tor und sorgte für den 5:2-Endstand. Frickenhofen spielte das Spiel dann vollends locker runter und belohnte sich nach einer schlechten ersten Hälfte mit einem kämpferischen 5:2-Sieg – und drei wichtigen Punkten. Thomas Bilger

 

SV Frickenhofen: Thomas Hirth, Gianluca D‘Alessandro, Tim Gückelhorn, Jan Grau, Benjamin Grau, Florian Grau, Dennis Frey, Lorenz Hinderberger Julian Fritz, Max Preuß,  Simon Däß, Andreas Barth, Tim Bauer.