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3 Spiele – 3 Niederlagen aber dennoch einen Siegpunkt geholt

Autorin: Sabine Leipold

An den beiden vergangenen Wochenenden bestritt der SVF 2 seine letzten 3 Spiele. Die Gäste am Heimspieltag waren die SG TSG/SC Giengen und der TSV Herbrechtingen. Sowohl gegen den Tabellenfünften der B4 Ost als auch gegen den Tabellenführer TSV Herbrechtingen rechnete man sich keine allzu hohen Chancen aus, startete aber dennoch hochmotiviert in den Spieltag.

Umso überraschter war die junge SVF Mannschaft als sie den ersten Satz von Beginn an dominierten und schließlich mit 18:13 führten. Es gelang bis zu diesem Zeitpunkt einfach alles. Die Abwehr stand gut, die Angriffe landeten punktgenau im Feld. Dann brachte jedoch eine starke Aufschlagserie den Gegner bis auf einen Punkt an die Gastgeberinnen heran. Doch diese ließen sich nicht beirren und entschieden den ersten Satz mit 25:23 für sich. Im zweiten Satz dominierte der SVF 2 von Beginn an das Geschehen. Starke Aufschlagserien von Jacqueline Marks, Sarah Wild und Leonie Bohn setzten den Gegner gehörig unter Druck. Auch in der Abwehr war der SVF 2 sehr aktiv und fischte viele schon auf dem Boden geglaubte Bälle noch heraus. Daher ging auch dieser Satz mit 25:18 an die Gastgeberinnen. Nun war die Freude riesengroß, hatte man doch schon einen Siegpunkt erreicht. Man wähnte sich bereits als Sieger am Ziel, doch es sollte anders kommen. Die SG TSG/SC Giengen stellte ihre Aufstellung um und der SVF 2 ließ in seinem Druck auf das Spielgeschehen nach. Fehler um Fehler passierte, keine Annahme gelang, kein Angriff landete im gegnerischen Feld und so endeten die Sätze 3 und 4 mit einem desaströsen 8:25. Im fünften Satz motivierten sich die Spielerinnen nochmals gegenseitig, doch trotz guter Aktionen gelang es ihnen nicht das Rad zu drehen und auch Satz ging an die SG. Somit stand es am Ende 2:3 zugunsten der Gäste (25:23; 25:18; 8:25; 8:25; 10:15).

Im zweiten Spiel gegen den Tabellenführer wollte man es besser machen und den Fans nochmals gutes Volleyball zeigen. Trotz des deutlichen Punktunterschiedes am Ende der Sätze konnte der SVF 2 gute Spielaktionen zeigen und gab sich kämpferisch. Nach 55 min war der TSV Herbrechtingen jedoch klar überlegen und gewann 3:0. (16:25; 5:25; 9:25)

Es spielten: Sarah Wild, Lena Rieger, Nadine Mietsch, Jacqueline Marks, Sabine Leipold, Caroline Kuck, Sarah Hieber, Stefanie Hägele, Katrin Friedrich, Leonie Bohn.

Trainerin: Heidi Rosner

Am letzten Spieltag der Runde ging es zum Lokalrivalen TV Heuchlingen. Doch auch hier zeigte sich ein gewohntes Bild. Der SVF 2 verschlief den ersten Satz komplett, es gelang keine Annahme und man kam mit der niedrigen Hallendecke nicht zurecht. Heuchlingen gewann mit 25:10. Das wollte man nicht auf sich sitzen lassen und fand nach einer klaren Ansprache von Trainerin Heidi Rosner wieder ins Spiel. Gleich zu Satzbeginn sorgte eine Aufschlagserie von Sarah Wild für einen Sechspunktevorsprung. Dieser wurde auch lange Zeit gehalten, dann jedoch setzte sich der Gegner besser in Szene. Bis zum Satzende wechselte die Führung beständig, doch wieder einmal fehlte am Ende das nötige Quentchen Konstanz um den Satz für den SVF 2 zu entscheiden (22:25). Nun sollte der dritte Satz die Wendung bringen. Das Spiel war auf beiden Seiten ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich absetzen. Doch wiederum schlichen sich zum Satzende viele individuelle Fehler ein, sodass auch dieser und somit das Spiel an den TV Heuchlingen ging (10:25; 22:25; 23:25).

Es spielten: Sarah Wild, Lena Rieger, Nadine Mietsch, Jacqueline Marks, Sabine Leipold, Caroline Kuck,  Stefanie Hägele, Katrin Friedrich, Leonie Bohn.

Trainerin: Heidi Rosner

Auch wenn der SVF 2 nun zu Saisonende das Schlusslicht der B4 Ost bildet, hat sich die neuformierte Mannschaft doch zu einem Team zusammen gefunden, bei welchem ein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen ist. Trotz der vielen Niederlagen sind die Stimmung und der Zusammenhalt gut. Leider verlässt Libera Lena Rieger aus beruflichen und zeitlichen Gründen das Team, was alle sehr schade finden! Wir wünschen ihr alles Gute und freuen uns sehr von ihr zu hören.