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Berichte zum Fussball Osterwochenende 2018

Nur vier Minuten

Am Ostersamstag reiste der SVF an den östlichen Rand der schwäbischen Alb. Der Tabellenzweite Bartholomä benötigte nur vier unkonzentrierte Minuten der Gäste, um diese mit 2:0 nach Hause zu schicken.

Autor: Thomas Nast

Bereits in der Anfangsphase kam Bartholomä zu einer Großchance. Nach Handspiel eines SVF Abwehrspielers an der Strafraumgrenze bekam der Gastgeber einen Freistoß aus sehr guter Position zugesprochen, welcher nur knapp über die Latte flog. Nach einer Vorlage von T. Bauer hätte R. Bauer kurze Zeit später den Führungstreffer erzielen können. Leider brachte dieser nicht genügend Druck hinter den Ball, um das Leder im freigespielten gegnerischen Gehäuse unterzubringen. In den ersten 15 Minuten hatte Frickenhofen deutlich mehr vom Spiel. Der TSV Bartholomä versuchte es immer wieder mit langen Pässen in die Spitze, doch Frickenhofen klärte gekonnt und routiniert. Bis zum Halbzeitpfiff war es ein durchaus spannendes 0:0, in dem beide Mannschaften ihre spielerischen Qualitäten aufzeigten.

Doch bereits in der 47. Minute versuchte es Bartholomäs Kurzendörfer mit einem Lupfer auf das Frickenhofener Tor, der in höchster Not geklärt werden konnte. Die zweite Hälfte startete wieder mit viel Biss seitens Bartholomä. Der Doppelschlag für Bartholomä begann in Minute 52, nachdem Scholz einen fragwürdigen Elfmeter verwandelte. Nur drei Minuten später folgte dann das 2:0 für die Heimmannschaft. Kurzendörfer mit einem Freistoß in den Strafraum auf Becker, dieser bediente ungeniert Huber, der den Ball ins Netz schlug während Frickenhofen nur zuschaute. Nach einem Handspiel in der 60. Minute stand Frickenhofen nur noch mit zehn Mann auf dem Platz. Trotz Überzahl agierte Bartholomä im weiteren Spielverlauf verhalten nach vorne und kam nur noch vereinzelt vor das gegnerische Tor. Frickenhofen kämpfte bis zum Schluss und war sicherlich nicht die schlechtere Mannschaft. Im Abschluss zu schwach wollte allerdings kein Anschlusstreffer mehr gelingen.

Aufstellung: L.Hirth, Th.Hirth, D.Frey, J.Grau, F.Grau, T.Bauer, M.Preuß, S.Däß, R.Bauer, A.Barth, G.D'Alessandro, F.Bauer, Ch.Bauer, B.Maier, M.Hinderer, T.Gückelhorn.

 

Borst Brüder bezwingen Frickenhofen im Alleingang

Nach einer starken ersten Hälfte gegen den Favoriten aus Lautern kam Frickenhofen in der zweiten Halbzeit unter die Räder. Mit 2:5 musste man sich letztendlich deutlich geschlagen geben.

Autor: Thomas Nast

In der Anfangsphase tasteten sich beide Teams langsam in das Spielgeschehen. Lautern durfte sich keinen Fehler erlauben, da sie den Anschluss zur Spitzengruppe nicht verlieren wollten. Lautern hatte es jedoch zunächst schwer, sich durch die gut agierende Abwehr von Frickenhofen zu spielen. In der ersten halben Stunde war es eine sehr ausgeglichene Begegnung, in der keine der beiden Mannschaften große Schwächen aufzeigte. In Minute 38 setzte Frickenhofen dann ein Zeichen. Nach einem Eckball von T.Bauer witterte H.Weller seine Chance und brachte die Kugel im gegnerischen Tor unter. Bis zur Halbzeit fand Lautern fand kein passendes Mittel, um durch das konstante und nahezu fehlerfreie Abwehrbollwerk der Gastgeber zu kommen. Verdient pfiff der leitende Schiedsrichter die Mannschaften beim Spielstand von 1:0 für Frickenhofen in die Pause.

Der Ausgleich fiel in Minute 50, nachdem der SVF große Mühe hatte einen Eckball der Gäste zu klären. Gröner bediente daraufhin Ch.Borst, der durch die Abwehrlücke von Frickenhofen schoss. Nur sechs Minuten später erzielte Lautern das 1:2. Nach einer schönen Kombination in die Spitze flankte Gröner in den Rückraum auf M.Borst, der freistehend das Leder rein nagelte. In der 71. Minute war es wiederum Ch.Borst, der eine Granate aufs SVF Gehäuse hämmerte und Lautern damit das dritte Tor bescherte. Die Stärken, die Frickenhofen in der ersten Hälfte ausgezeichnet hatten, waren wie verschwunden. Frickenhofen leistete im weiteren Verlauf nur noch wenig Gegenwehr und kassierte das 1:4 (79. Minute) und 1:5 (83. Minute). Eine katastrophale Abwehrleistung in der zweiten Hälfte bedeutete Frickenhofens Untergang. Mit dem Schlusspfiff betrieb R.Bauer noch Ergebniskosmetik und verkürzte auf 2:5.

Aufstellung: L.Hirth, Th.Hirth, M.Preuß, H.Weller, G.D'Alessandro, D.Frey, R.Bauer, F.Bauer, T.Gückelhorn, J.Grau, F.Grau, T.Bauer, M.Hinderer, B.Maier.