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Neuer Trainer an Bord

Nun ist es endlich offiziell: nach zwei trainerlosen Jahren hat das Suchen ein Ende, denn die Damen I des SV Frickenhofen starten in die Saison 2018/2019 mit einem neuen Trainer. Im Traineramt angekommen stellte sich Frank Prechelt zunächst den Fragen von Pressesprecher Thomas Nast.

 

Interview Frank Prechelt

Nast: Hallo Frank, wir erreichen viele Leser in der Presse und im Social-Media-Bereich und jetzt bist du an der Reihe und kannst dich in unserem Interview vorstellen. Fangen wir mal an .

Erzähl mir was über deine Person. Wo kommst du her? Wie alt? Was sind deine Hobbys? 

 

Prechelt: Frank Prechelt, geboren 16.01.1968 in Karlsruhe, Hobbies ausschließlich Sport in allen Variationen. Mein Vater hat in meinem Heimatdorf Blankenloch die Abteilung Volleyball 1968 gegründet. Ich war Mitglied Nr. 2 und schon im Kinderwagen Bestandteil jeden Trainings. Später natürlich auch aktiver Spieler der ersten Herrenmannschaft als Zuspieler in der Verbandsliga. Größte Erfolge waren aber eigentlich immer auf dem Beach, der A-Serie in Baden-Württemberg und Deutschland. Dann Umzug nach Rastatt und dort selbst eine Herrenmannschaft von Null an aufgebaut. Vier Jahre kein Spiel verloren und Durchmarsch von der Kreisliga bis zur Landesliga. Danach als aktiver Spieler aufgehört und mich nur noch um den Aufbau der weiblichen Jugend gekümmert. Teilnahme an Süddeutschen Meisterschaften in einigen Jahrgangsstufen. Selbst war ich dann nur noch als Extremsportler (klettern, bergsteigen und Ultraläufe) unterwegs.

Nast: Welche(n) Verein(e) hast du davor trainiert und was waren deine größten Erfolge?

Prechelt: Meine letzte Trainerstation war der TV Bühl, bei dem ich mich um den Aufbau der weiblichen Jugend gekümmert habe. Auch hier waren Teilnahme an Süddeutschen Meisterschaft in allen Jahrgangsstufen Pflichtprogramm.

Nast: Wie bist du auf unsere Damen aufmerksam geworden?

Prechelt: Im November 2017 beruflich nach Schorndorf-Unterberken gezogen. Ich war noch gar nicht richtig eingezogen, kamen schon die ersten Trainerangebote von Liga 2 bis Bezirksliga. Bis dato habe ich alle Angebote abgelehnt, da ich in unserer neuen Heimat erst einmal alles Neue kennenlernen wollte.

Nast: Warum der SV Frickenhofen? Schorndorf ist ja nicht gerade der nächste Weg.

Prechelt: Zu verdanken hat der Verein mein jetziges Engagement Michela Maile, die sehr hartnäckig war und nicht locker gelassen hat. Letztlich hat mich die freundliche Aufnahme der Spielerinnen bei meinem ersten Besuch überzeugt.

Nast: Volleyball ist für dich…

Prechelt: Eigentlich alles, ich lebe dafür und kann in der Sporthalle einfach alles andere vergessen und abschalten, für mich wie Wellness ...

Nast: Die Damen I des SV Frickenhofen hatten jetzt zwei Saisons unter Spielertrainerin Sarah Rosner, die das Training leitete und Jonas Dungs, der bei den Spielen Sarah Rosner mit Rat und Tat von der Seitenlinie unterstützte bestritten. Wie haben dich die Damen aufgenommen? 

Prechelt: Sehr nettes Team, alle passen menschlich zusammen und ich glaube es wird keine „Zickereien“ geben.

 

Nast: Wie schätzt du die Damen in dieser Saison ein?

Prechelt: Ich kenne die Leistungsdichte in der hiesigen Gegend nicht und kann das deswegen sehr schlecht einschätzen. Ich hätte den Job aber nicht angenommen, wenn ich nicht die Überzeugung gehabt hätte, dem Team helfen zu können bzw. das Team weiterzubringen.

Nast: Gibt es Verbesserungspotential in dem, was du bisher gesehen hast? Wenn ja, wie gehst du da vor?

Prechelt: Da ich mit dem Team keine Vorbereitung machen konnte, werde ich erst einmal nicht viel verändern und den „Karren“ so weiterlaufen lassen. Punktuell werden wir im Training Schwerpunkte setzen und versuchen besser zu werden.

Nast: Die Damen spielten letzte Saison in der Aufstiegsrelegation. Haben sie jetzt Anforderungen an dich?   

Prechelt: Ich kann nicht beurteilen welche Anforderungen die Mädels an mich haben. Ich kann nur sagen, dass ich wie immer alles geben werde und ein ehrlicher Arbeiter bin, auf den man sich verlassen kann. Ich denke schon, dass die Mädels gerne wieder um den Aufstieg mitspielen würden. Aber wie jede Saison werden die Karten neu gemischt und es geht bei Null los. Schlussendlich glaube ich, dass die Mädels sehr dankbar sind jetzt einen Trainer zu haben. Insbesondere Sarah Rosner freut sich sehr über die Entlastung. Aus diesem Grund werden sicherlich alle mitziehen und 100% geben. Das erwarte ich auch.

Nast: Zu guter Letzt: was sind deine persönlichen Ziele/Pläne für die neue Bezirksligarunde?

Prechelt: Ich möchte erst einmal abwarten wie die ersten Spiele laufen und das Niveau der Gegner ist. Solange wir um den Aufstieg oder den Abstieg mitspielen werde ich erst einmal alles wie gewohnt laufen lassen. Sobald die Saison entschieden ist, werde ich mit der Planung der Zukunft anfangen. Insbesondere muss der Verein daran arbeiten, die erste Damenmannschaft aufzufüllen. Es sollte mir also gelingen junge, hungrige Nachwuchsspielerinnen einzubauen. Ich würde mich auch freuen, wenn wir den Nachwuchsbereich wesentlich ausbauen könnten. Auch dabei würde ich gerne meine Erfahrungen weitergeben.

Nast: Ich bedanke mich für deine ehrlichen Antworten und wünsche dir einen guten Start beim SV Frickenhofen und eine erfolgreiche Saison mit unseren Damen I.