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SV Frickenhofen auf FuPa
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SV Frickenhofen auf FuPa

Frickenhofen mit schwerem 1:2 Sieg in Schechingen

Bei einem im Vorfeld angepriesenen schweren Spiel für die Gäste aus Frickenhofen konnten diese sich bei Luis Hirth bedanken, der den 1:2 Sieg in den Händen hielt.


Seit Beginn gab Frickenhofen den Ton an hatte auch die Akzente zur Führung doch Schechingen wurde belohnt. In der siebten Minute befreite sich Frickenhofens Abwehr nicht ordentlich, der Ball landete in den Füßen von Florian Frank, dieser zwirbelte den Ball sehr schön ins obere Toreck.

Es dauerte nicht lange bis der SV antwortete. Genau bis zur Minute 13, als Luca D'Alessandro eine herrliche Flanke von der Grundlinie über die Abwehr auf Fred Belz schlug und dieser den Ausgleich markierte. Nur zwei Minuten später hatte Markus Hinderer die Führung mit einem Flachschuss auf dem Fuß doch Schlussmann Eric Fischer reagierte exzellent. Fortan sah man eine ausgeglichene Partie.

Was danach in den Köpfen von schwarz-gelb los war konnte sich niemand erklären. Fehlpässe, lange Bälle ins nichts und kein Deut gefährlich. Die Hausherren lauerten immer nur auf Fehler und machte dies auch exzellent, doch dort blieben die Tore aus.

Bis zum Pausenpfiff änderte sich auch nix daran, da es sehr an Frickenhofens Einstellung haderte. Schechingen spielte wie es zu erwarten war sehr gut, sollte es so weitergehen würde Frickenhofen sogar ohne Punkte heimfahren.

Nach der Pause wurde es besser…

Frickenhofen verkaufte sich nun ein kleinen Ticken besser, was die Arbeit nach hinten anging. Schechingen konnte dadurch nichts aussichtsreiches mehr kreieren.

Die Führung folgte, dass wars aber auch schon…

In der 64. Minute wurde Frickenhofen dann nach Schwerstarbeit belohnt. Ein Freistoß von Markus Hinderer in den Strafraum trat Tim Bauer dankend in die Maschen zur 1:2 Führung. Dies brachte den FC noch mehr aus dem Konzept.

Platzverweis aber Schechingen trotzdem Top…

Den Ausgleich auf dem Fuß hatte Friedemann Kopp in der 74. Minute doch dieser zögerte zu lange vor dem Tor sodass die SVF Abwehr klären konnte. Frickenhofen gab das Spiel wieder kontinuierlich aus den Händen. Weiß Gott warum auch immer dies gegen den FC passieren muss.

In der 86. Minute bekam Schechingens Dominik Stegmaier die Ampelkarte nach wiederholtem Foul und etlichen Ermahnungen. Juckte aber grün-weiß nur wenig.

Die beste Chance zum Ausgleich durch Schechingen wurde von Luis Hirth mit einer Glanztat vereitelt. Nachdem Tim Messner allein aufs Tor lief, weil die Abwehr wiedermal ein Totalausfall hatte, machte sich Hirth ganz groß und hielt den Sieg vollends in den Händen.

Heute war wieder so ein Tag, den der SVF schnell vergessen sollte. Zwar „NOCH“ 3 Punkte geholt aber mit einer Einstellung, für die ich hier keine Worte finde. Ein fetter „DANK“ richtet sich an dieser Stelle an Man of the Match Luis Hirth. Schechingen muss sich keineswegs verstecken aber sollte an der Chancenverwertung noch arbeiten, dann hätte dieses Spiel ganz anders ausgehen können. Kommende Woche erwartet Frickenhofen den TSV Heubach II, die NUR 5:4 gegen Favorit Göggingen verloren haben. Mir wird jetzt schon schlecht… The GOAT Ende  

SV Frickenhofen: Luis Hirth, Frederik Belz, Max Preuß, Thomas Hirth, Florian Grau, Simon Däß, Robin Bauer (67. Dennis Frey), Gianluca DAlessandro (59. Andreas Barth), Markus Hinderer, Alexander Frech, Tim Bauer (88. Fabian Bauer)

 

Vorschau zum 13.September

Reserve: Spielfrei

Aktive: gegen Heubach II in Frickenhofen ab 15:00 Uhr 

Der SVF bleibt die Liebe meines Lebens

Mit Heiko Weller hängt eine echte Frickenhofer Vereinslegende die Fußballschuhe an den Nagel. Dem Fupaner Thomas Nast hat Weller zum Abschied ein Interview gegeben.

Heiko Weller verkündet sein Karriereende: ein großer Fußballer und ein liebevoller Mensch verlässt damit die Kreisligabühne. Mit 582 Spielen gehört er zu den lebenden Legenden des SV Frickenhofen. Er prägte in all den Jahren etliche Spieler-Generationen und auch bei Gegnern war er als „Abwehrriese“ oder „Kopfballungeheuer“ berüchtigt. Seine Liebe zum SV und seine schönsten Momente – über all das erzählt er im Interview mit Thomas Nast.

Das Interview findet ihr unter folgendem Link:

https://www.fupa.net/berichte/sv-frickenhofen-der-svf-bleibt-die-liebe-meines-lebens-2675216.html

 

Die Torjäger Frech und Bauer fegen Lautern II vom Platz

Frickenhofen setzte in der Anfangsphase die Segel auf Sieg und erwischte den unbekannten SV Lautern II eiskalt. Am Ende war der SVL mit fünf Toren noch sehr gut bedient.  

Frickenhofen übernahm sehr früh die Favoritenrolle und kam in der vierten Minute schon zum ersten Einschuss. Flachpass von Tim Bauer auf Alex Frech, dieser drehte sich und schweißte den Ball ins Netz. Es dauerte nur weitere sechs Minuten zum zweiten Streich. Eckball von Markus Hinderer in den Strafraum, der genau den Kopf von Frech findet, dieser lenkt den Ball an den Pfosten über die Linie zur 2:0 Führung. Wiedermal ein fulminanter Start von schwarz-gelb wie in der vergangenen Woche.

Frickenhofen drückte die Gäste immer mehr in die eigene Hälfte…

In der 19. Minute ertönte ein Pfiff des Schiedsrichters zum Strafstoß für Frickenhofen. Nachdem Tim Bauer von den Füßen geholt wurde. Diesen verwandelte Alex Frech, der somit seinen Hattrick schnürte. Frickenhofen machte immer weiter und versuchte es immer wieder über außen, vor allem schnelles Kurzpassspiel zeichnete die Uslun-Elf an diesem Spieltag aus. Lautern kam nicht wirklich ins Spiel und ließ die Hausherren agieren wie sie wollten, dies lief noch so bis zum Pausenpfiff.

Aber die Tormaschinerie Frech machte weiter…

In der 49. Minute stößt Alex Seeger ab und fand Alex Frech, dieser tankte sich an der Außenbahn durch bis an die Grundlinie, zog nochmal nach innen und versenkte den Ball zum 4:0 aus einem unheimlichen Spitzenwinkel.

Auch Lautern meldete sich mal aus dem Tiefschlaf. In der 56. Minute war es Philipp Woditsch der den Ball nur knapp mit dem Kopf am Pfosten vorbei lenkte. Frickenhofen hatte im Gegenzug Hochkaräter auf dem Fuß durch Robin Bauer oder Fred Belz, doch beide drückten den Ball am Tor vorbei.

64.Minute wieder ist es Lautern, diesmal mit Felix Kurzendörfer, der Alex Seeger alles abverlangte, doch dieser hielt gekonnt die NULL in der Hand. Frickenhofen nahm den Druck sichtlich raus so kamen auch die Gäste in die Nähe des Tors, konnten aber nichts Zählbares verwerten.

Von Frickenhofen kam nur noch wenig nach vorne dafür zeichnete sich die Abwehr sehr gut aus, bis zur 85. Minute. Torjäger Tim Bauer meldete sich zu Wort. Nach einem Pass von Markus Hinderer, tänzelte Bauer die Abwehr sowie den Schlussmann aus und lupfte den Ball zum 5:0 Siegtreffer aus ca. 25 Meter ins Netz.

Auch an diesem Spieltag passten die Moral und die Leistung des ganzen Teams. Ein paar Tore mehr wären möglich gewesen, doch die Chancentöter waren bei schwarz-gelb wieder am Werk. Nächste Woche geht es nach Schechingen, dort gibt es noch was gut zu machen von der vergangenen Saison.

SV Frickenhofen: Alexander Seeger, Frederik Belz, Max Preuß, Thomas Hirth, Florian Grau, Simon Däß, Gianluca DAlessandro (81. Benjamin Maier), Markus Hinderer, Alexander Frech (66. Andreas Barth), Robin Bauer, Tim Bauer (87. Ignat Constantin)

Frickenhofen entzaubert die TSF

Bei einem packenden Derby und zwei unterschiedlichen Halbzeiten gewannen die schwarz-gelben verdient gegen solide grün-weiße, die in der zweiten Hälfte zwar präsenter waren jedoch das Ruder nicht mehr rumreißen konnten.   

Man schrieb die fünfte Minute im Derby. Luca D'Alessandro ging sehr schön an der Seite durch und flankte den Ball auf Tim Bauer dieser schob ihn mit der Brust direkt ins Netz. Frickenhofen wollte sich heute von der besten Seite zeigen und hat Blut geleckt. So geschah es in der 16 Minute, dass Tim Bauer der den Ball nach einem Pass in die Spitze von Fabi Bauer gekonnt im Netz versenkte. Gschwend wirkte etwas verschlafen und konnte nicht wirklich Akzente nach vorne setzen. Frickenhofen marschierte und marschierte und hätte sogar noch den Sack zu machen können.

Frickenhofen führte hochverdient zur Pause, von der Leerdammer-Käse Abwehr seitens Frickenhofen von Pokalspiel am Mittwoch ist nichts mehr zu sehen. Gschwend hatte auch die ein oder andere Chance, die dank einem sehr gut mitspielenden Luis Hirth vereitelt werden konnte. Gschwend musste mehr investieren um hier noch das Ruder rumzureißen.

Das tat die TSF auch…

In der 48. Minute antwortete Gschwend mit einem Ayaz Freistoß der genau den Kopf von Steffen Lange findet um den 1:2 Anschlusstreffer zu markieren. Da ist Frickenhofen vermutlich noch beim Pausentee gewesen. Aber Gschwend entwickelte mit zunehmender Zeit immer mehr Überwasser und machte dies besser was sie im ersten Durchgang missen ließen.

Das nächste Ausrufezeichen setzte Jakob Kämmerling mit einem Freistoß, der an den Pfosten ging, den Nachschuss setzt Antonio Calzetta am Tor vorbei. Die TSF wollte zwar unbedingt den Ausgleich aber die Angriffe wurden gekonnt abgewehrt. 

Der entscheidende Stich in der 91.Minute…

Ein Freistoß von Simon Däß in den Strafraum wurde zuerst von der Abwehr abgewehrt, diesen Ball fing Markus Hinderer gekonnt ab und zwirbelte den Ball zum 1:3 Todesstoß ins Netz. Frickenhofen gewinnt somit nach langer Durststrecke das Derby und Gschwend guggt in die Röhre.

Dies war heute ein Auftakt nach Maß von Frickenhofen. Zwar wurde man im zweiten Durchgang nachlässig aber man hatte alles unter Kontrolle, sodass Gschwend nichts mehr dagegen machen konnte bis auf ein Tor. Nächste Woche erwartet Frickenhofen Lautern II, einen Gegner den man nicht unterschätzen sollte. Gschwend reist nach Göggingen und hat somit den nächsten Prüfstein.

Ich bin unheimlich stolz auf die gesamte Mannschaft zumal auch die Reserve 1:0 gewinnen konnte. Bis nächste Woche, Thomas Nast Ende….

SV Frickenhofen: Luis Hirth, Max Preuß, Thomas Hirth, Florian Grau, Simon Däß, Robin Bauer (68. Markus Hinderer), Gianluca DAlessandro (84. Benjamin Grau), Daniel Müller (84. Frederik Belz), Fabian Bauer, Alexander Frech (90. Gianluca DAlessandro), Tim Bauer (45. Andreas Barth) 

Nachgehakt beim SV Frickenhofen

Für das Trainergespann Mihajel Uslun und Fabio Lorusso des SV Frickenhofen, geht es nach der Vertragsverlängerung in das dritte Jahr. FuPa Vereinsverwalter und Pressesprecher Thomas Nast knüpfte sich die beiden vor und verhörte sie in einem Interview über die vergangenen Jahre sowie das weitere Jahr, gesteckte Ziele und Neuzugänge… 

Nast: Für euch beginnt das dritte Jahr als Trainergespann. Wer hat hier die Signale gesendet? 

Trainerteam: Wie es auch bei Vertragsgesprächen im Job ist, wurde ein Treffen vereinbart und ein paar Punkte besprochen. Nichts Gravierendes, beide Seiten hatten ihre Hausaufgaben, hauptsächlich die Verpflichtung von Neuzugängen und Spieler zu halten, um in der kommenden Saison wieder zwei Teams auf Punktejagd schicken zu können. Anschließend waren sich beide Seiten nach einem weiteren Gespräch einig.   

Nast: Miha, du sagtest ja bei unserem ersten Interview vor deinem Amtsantritt, dass Frickenhofen für dich eine Herzensangelegenheit sei. Hat sich seither in deiner Einstellung etwas geändert? 

Uslun: Ich bin vor vielen Jahren als Spieler gekommen und wurde sehr gut behandelt. Der Umgang war immer fair und korrekt, obwohl ich den Verein immer wieder verlassen habe, um doch  wieder zurückzukommen. Auch als Trainer wurde ich herzlichst empfangen. Jetzt beginnt das dritte Jahr und die Verbundenheit zu schwarz-gelb wird sich niemals ändern. 

Nast: Du gehörst ja auch zu diesem Team, welches damals mit dem ersten Aufstieg in der Vereinshistorie Geschichte schrieb. Du hast dir auch das Vereinswappen tätowieren lassen - nicht einmal ich habe sowas auf der Haut, obwohl ich den Verein liebe und lebe. Dies überzeugt auch von deiner Verbundenheit. Aber lasst uns nicht mehr in der Vergangenheit schwelgen, sondern nach vorne schauen. Was waren bis jetzt eure Highlights in den vergangenen Spielzeiten und was würdet ihr besser machen wollen? 

Trainerteam: Wenn wir als Trainerteam nichts besser machen könnten, dann wären wir fehl am Platz. Es gibt immer Punkte, die man verbessern und entwickeln kann. Nast: Und die wären? Trainerteam: Wir können ja nicht unsere Schwächen zum Vorteil des Gegners jetzt hier preisgeben (lacht). 

Nast: Leider hat uns die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung gemacht, sodass wir die gesteckten Ziele der Rückrunde nicht weiterverfolgen konnten. Wie beurteilt ihr das? Zumal die Wintervorbereitung für die Katz´ war. 

Trainerteam: Die Pandemie ist natürlich ein großer Diskussionsfaktor im gesamten Mannschaftssportbereich. Es fehlt hier nicht nur der Wettkampf, sondern natürlich auch die sozialen Kontakte. Allerdings ist der Mannschaftssport hier nicht so wichtig, da die Schulausfälle und die Kurzarbeiten für betroffene Familien viel gravierender sind. Ich denke jeder, der das liest wird froh sein, wenn die Normalität wieder einkehrt, auch wenn dies bis dato noch nicht absehbar ist. 

Nast: Als Trainer wird man ja häufig kritisiert. Darum will ich mal eure Meinung zur Entwicklung der Mannschaft hören. Konnten sich die Jungs weiterentwickeln? 

Trainerteam: Kritiker gibt es immer und überall aber die Mannschaft hat sich in unserem ersten Jahr deutlich im Fitnesszustand verbessert. Über beide Jahre hinweg können wir als Trainerteam voller Überzeugung sagen, dass sich die Spieler auch taktisch verbessert haben. An unseren Baustellen werden wir natürlich weiterhin arbeiten. 

Nast: Lautern steigt als lachender Vierter auf und die SGMHU schaut nur in die Röhre, zumal die Jungs den Wiederaufstieg aus meiner Sicht verdient hätten. Was haltet ihr von der Quotientenregel des WFV? 

Trainerteam: Auch wenn die Regelungen des WFV uns nicht wirklich tangieren haben wir die Entwicklungen natürlich verfolgt. Klar ist aber auch, dass niemand etwas für diese Situation kann, auch nicht der WFV. Würden wir in der Haut der SGMHU stecken, dann würde uns dieses Thema natürlich genauso beschäftigen. Wenn man andere Amateurligen betrachtet wird es nicht möglich sein jedem Verein als WFV gerecht zu werden. 

Nast: Miha, du hast ja jetzt eine Fußballschule gegründet. Wird man dich und Fabio auch dort mal als Trainerduo zu Gesicht bekommen? 

Uslun: Da ich Fabio als Freund und Trainerkollegen sehr schätze ist es nicht auszuschließen, dass er in Zukunft mit dabei sein könnte. Sein Wissen und seine Erfahrung, die er als Torwart-Trainer mitbringt ist für mich sehr wichtig und wie man mittlerweile auch in Frickenhofen sieht haben sich unsere beiden jungen Torhüter enorm entwickelt. Dies ist alles der Verdienst von Fabio. 

Nast: Was macht man als Trainer, wenn man seit März nicht mehr auf dem Platz stehen und coachen kann? Liegt man nur auf der faulen Haut? 

Trainerteam: Wir konzentrieren uns voll und ganz auf die Kaderplanung und Vorbereitung für die neue Saison. Die Vorbereitung wird, auch wenn bis jetzt noch unklar ist wann die neue Saison beginnt, am 06. Juli starten. Vor der Vorbereitung sollte das Team ab dem 15. Juni wieder sechs Läufe unter Zeitvorgabe absolvieren. Es bleibt trotzdem noch abzuwarten, wie sich alles mit der Pandemie entwickelt.

 

Nast: Habt ihr dem Team irgendwelche Aufgaben gegeben damit deren müde Knochen nicht einrosten? Wie haltet ihr euch selbst fit? 

Trainerteam: Wir haben keine Pflichtläufe vorgegeben. Jeder sollte auf freiwilliger Basis seinen Fitnessstand halten. Dies wird auch von der Mannschaft in Läufen oder mit dem Bike sehr gut umgesetzt. Wir selber halten uns so gut wie möglich fit, so wie es der Alltag eben zulässt. 

Nast: Bis jetzt konnte ja mit Daniel Müller ein alter Bekannter verpflichtet werden. Er wechselt vom TV Herlikofen zurück nach Frickenhofen. Außerdem kommt Jeton Ismaili vom SV Plüderhausen. Von beiden kommt noch ein separates Interview. Aber was erwartet ihr von den zwei Neuen?  

Trainerteam: Die Neuzugänge haben eine gewisse Qualität, die uns mit Sicherheit weiterbringen wird. Das Wichtigste zu Beginn ist immer die nahtlose Eingliederung in die bestehende Mannschaft. Hier machen wir uns aber keinen Kopf, da bis jetzt bei uns in Frickenhofen wirklich jeder Spieler sehr gut von der Mannschaft aufgenommen wurde. Anschließend erwarten wir Tore und mehr Stabilität in der Defensive. Aber wir werden bis zum Ende des Transferfensters noch weitere Gespräche führen. 

Nast: Ziele für die neue Runde?

Trainerteam: Mit Freude zurück zum Fußball wird der erste große Schritt sein nach der langen Pause. Weitere Ziele behalten wir als Trainer erstmal für uns. 

Nast: Gibt es sonst noch etwas, was ihr den Lesern mitteilen wollt? 

Trainerteam: Bleibt alle gesund und wir freuen uns bereits sehr auf die hart umkämpften Spiele.

 

Nast: Ich danke euch beiden für die Zeit und wir sehen uns evtl. in der Vorbereitung aber nicht zum Trainieren (lacht).

 

Doppelinterview in Frickenhofen

Neuzugänge aus einem anderen Verein werden immer mit Fragen von Thomas Nast konfrontiert, fliehen ist da zwecklos. Heute mit Rückkehrer Daniel Müller und Jeton Ismaili. 

Daniel Müller hat die goldene Zeit von Frickenhofen miterlebt, da er jetzt so langsam in ein Alter kommt wo die ein oder andere Verletzung andauert, wechselte dieser zu seinem Heimatverein um dort irgendwann seine Kickschuhe an den Nagel zu hängen. Aber lest selbst was dieser zu sagen hat.  


Nast: Wie kam es dazu, dass du "nach Hause" kommst? Was war ausschlaggebend?

Müller: Der SVF ist mein Heimatverein und für mich war klar, dass ich meine Kickschuhe irgendwann in der Gifthütte an die Wand nageln werde. Durch Verletzungen etc. ist die verbleibende Zeit zum Kicken absehbar. Darum habe ich noch schnell gewechselt bevor ich überhaupt nicht mehr laufen kann.

Nast: Was ist dein Ziel? Was erwartest du?

Müller:  Mein Ziel ist es mit der Mannschaft nochmal einen Schritt nach vorne zu kommen und in naher Zukunft wieder um die vorderen Plätze zu spielen. Ich erwarte von mir selbst wieder die gewohnte Leistung konstant auf den Rasen zu bringen. Darüber hinaus kann ich den Jüngeren vielleicht zeigen, wie Härte im Zweikampfverhalten richtig eingesetzt wird (schmunzelt).

Nast: Wird dies deine letzte Station sein?

Müller: Ich bin nun auch schon in einem Alter, in dem man nicht mehr viel hin und her wechseln kann. Daher wird der SVF auch meine letzte Station sein.

Nast: Hat dir dein Wechsel damals etwas gebracht? Wie siehst du deine Entwicklung? Was war dein schönster Moment abseits des SVF?

Müller: Ein Wechsel bringt immer etwas, man muss sich wieder neu beweisen und sich in die erste Elf spielen. In der Mannschaft wird auch der Konkurrenzkampf belebt, was auch alle antreiben sollte, um mehr aus sich herauszuholen. Ich selbst sehe meine Entwicklung als positiv. Ich habe viele neue Dinge gelernt z.B. verschiedene Taktiken. Schönere Momente als die drei Jahre unter Uli Bauer sind schwer zu toppen, da man zwei Aufstiege feiern konnte. Aber ich hatte auch schöne Momente mit dem TV Herlikofen, an die ich mich auch immer wieder gerne erinnern werde.

Nast: Auf was freust du dich am meisten wieder beim SVF?

Müller: Ich freue mich am meisten wieder darauf mit einem kleinen Teil der Meistermannschaft zusammen zu spielen, vor allem den Gegnern wieder das Fürchten zu lehren, wenn der SVF als nächster Kontrahent bei ihm auf dem Plan steht.

Nast: Wie findest du es, dass du dich auf Grund von Corona nicht ordentlich von deinen Kameraden verabschieden konntest?

Müller: Klar finde ich es sehr schade, dass ich mit dem TVH die Rückrunde nicht mehr ´fighten´ konnte. Leider hat das Corona uns da einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber auch so ist es gut, dass der TVH weiter in der A-Klasse spielt. Ich wünsche allen Spielern, dem Trainer und all denen, die mich die letzten Jahre begleitet haben alles Gute. Nast: Daniel ich danke dir für deine Zeit und hoffe wieder auf goldene Zeiten.

Jeton Ismaili ist kein Unbekannter in Ostwürttemberg. Er ist auch etwas ins Alter gekommen aber will an seiner alten Leistung anknüpfen. Seit seiner Aufzeichnung in FuPa kommt er auf 35 Spiele 28 Tore und 5 Vorlagen, für Frickenhofen ein wahrer Segen. Was dieser zu sagen hat könnt ihr nachfolgend lesen.

Nast: Hey Jeton, freut mich sehr dich beim SV Frickenhofen begrüßen zu dürfen. Wie hast du den Weg zu uns gefunden, zumal du in Schwäbisch Gmünd wohnst?

Ismaili: Ich bin durch Miha nach Frickenhofen gekommen. Wir kennen uns schon sehr lange. Ich habe das Fußballspielen zwar nicht verlernt aber ich bin halt nicht mehr so fit wie damals.

 

Nast: Du sagst ja selbst, dass du nicht der Fitteste bist im Team. Machst du das mit deinem Können am Ball wieder wett?

Ismaili: Ja das stimmt auch und ich will auch kein Geheimnis daraus machen - aber was nicht ist kann ja noch werden. Ich bin ein sehr ehrgeiziger Spieler und wenn ich mir etwas vornehme, dann arbeite ich sehr hart und zielstrebig an mir. Jeder der mich kennt weiß genau, wenn ich den Ball einmal habe, kann man mich nur schwer von diesem trennen. Vor allem in der Nähe des gegnerischen Strafraums, da landet der Ball meistens im Netz.

Nast: Was erwartest du vom SV Frickenhofen? Was sind deine eigenen Ziele?

Ismaili: Ich bin ein Kämpfer, ein Löwe und strebe immer das bestmögliche an. In diesem Fall wäre es Meister zu werden. Nast: mit der ersten oder zweiten Mannschaft? Ismaili: Es ist egal wo. Ich helfe dort, wo man mich gerade braucht und werde alles geben.

Nast: Dein letztes Spiel war im Mai 2018. Was war los die letzten 2 Jahre? Verletzt oder privat keine Zeit mehr gehabt?

Ismaili: Dies hatte seine privaten Gründe. Jetzt bin ich aber wieder voll motiviert und heiß auf das was kommt.

Nast: Du warst ja damals mit zwei von drei Toren am 03. Juni 2017 gegen den SVF mit verantwortlich für den Abstieg von Frickenhofen. Wie denkst du heute darüber?

Ismaili: (lacht) Natürlich tut es mir jetzt im Nachhinein leid aber ich werde es mit meinem Einsatz jetzt wieder gut machen.

Nast: Du bist ja einer vom alten Eisen. Was war bis jetzt deine beste Station und warum?

Ismaili: Mutlangen, weil ich da erst zur Rückrunde 16/17 hin wechselte. Der Verein hat mir damals sehr vertraut, dafür bin ich dankbar. Ich bescherte dem TSV dafür 15 Tore und 6 Assist, um vom Tabellenletzten auf einen Nichtabstiegsplatz zu kommen.

Nast: Zu guter Letzt: was willst du den Gegnern oder unseren Fans noch sagen bevor du wieder auf dem Rasen bist?

Ismaili: Ich war zwar lange weg von der Bildfläche aber kein Gegner sollte mich unterschätzen. Die Fans können sich auf spektakuläre Spiele und vor allem Tore einstellen. Nast: Ich freue mich auf jedenfall mit dir zu kicken und über Spiele von und mit dir zu berichten. Danke für deine Zeit und herzlich willkommen auf der Frickenhofer Höhe.

 

Frickenhofen startet mit drei Punkten

Autor:Thomas Nast

 

Eine magere Chancenverwertung von Frickenhofen brachte „nur“ einen 3:0 Sieg, über die anfangs noch gut agierenden TSV‘ler.

Die Zuschauer konnten seit Anpfiff Tempofussball im Waldstadion bestaunen. Da zeigte sich das intensive Lauftraining beider Teams in der Wintervorbereitung. Frickenhofen setzte den ersten Warnschuss durch Max Preuß, dieser packte in der fünften Minute einen strammen Lattenknaller aus, doch den Abpraller brachte die TSV Abwehr gut unter Kontrolle.

18. Minute Andi Barth hatte nach starkem Solo nur noch den Keeper vor sich aber dieser schloss zu zaghaft ab. Nur eine Minute später startete Alex Frech ein Solo bis an die Grundlinie, spielte den Ball in die Mitte, den Robin Bauer im Flug einnetzte. Jetzt dachte man im SV Lager der Knoten sei geplatzt… aber Fehlanzeige!!

Ruppertshofen hielt sehr gut mit und ließen sich nicht unterdrücken, doch die klaren Chancen blieben aus. Frickenhofen hatte Chancen im Minutentakt aber bis auf das Tor von Robin Bauer sah man nichts Zählbares.

Es gab eine Phase seitens Frickenhofen, so zwischen der 25 und 40 Minute, als hätten sie um einen Gegentreffer gebettelt. Weil es unterliefen Fehler die nicht schön mit anzusehen waren. Aber bis zum Pausenpfiff stabilisierte es sich wieder.

Coach Horntasch in der Halbzeitansprache: Reißt euch zusammen, da ist noch was drin! Auf der Gegenseite hieß es: wir lassen zu viele Chancen liegen aber wir sind klar das bessere Team, belohnt euch. Für Frickenhofen sollte sich aber nichts ändern, es ging so weiter mit der Nichtverwertung…

Wieder in der 48. Minute scheiterte Alex Frech beim Schuss aufs leere Tor am Abwehrspieler. Der Kerl hätte das Tor am meisten verdient. Die Qualität beider Teams ging mit zunehmender Spielzeit immer weiter in den Keller zudem spielte sich die Partie nur noch an der Mittellinie ab. Der TSV kam zu seiner ersten nennenswerten Möglichkeit durch Daniel Müller in der 78 Minute, dieser scheiterte an SVF Schlussmann. Da wurde mir schlecht als ich dies mit ansehen musste.

Aber da ging ja doch noch was…

Eine Minute später wurde Max Preuß an der TSV Strafraumgrenze gefoult. Die perfekte Position für Freistoßgott Florian Grau. Er schnappte sich freilich den Ball, legte ihn zurecht und haut das Leder (wie meistens) ins Netz zum 2:0, ins Torwarteck an der Mauer vorbei. Der TSV hatte nur noch wenig zu melden.

Dies nutzte Andi Barth auch mal aus, dieser lupfte den Ball in der 90. Minute ins Netz zum 3:0 Endstand. Hätte Frickenhofen seine liegengelassenen Chancen genutzt wären mehr Tore drin gewesen. Ruppertshofen wurde eiskalt erwischt und findet sich auf dem vorletzten Tabellenplatz wieder.

Hätte ich jede Chance von Frickenhofen in den Bericht geschrieben würde ich morgen noch schreiben. War heut mal wieder eine gute Leistung aber bei einem anderen Gegner wäre man bestraft worden, wenn man solche Dinger nicht reinmacht und das Geheule danach riesengroß. Nächste Woche geht’s nach Heubach. Dort bekleckerte man sich auch nicht grad mit Ruhm in der Vorrunde…

SV Frickenhofen: Luis Hirth, Frederik Belz, Max Preuß, Florian Grau, Gianluca DAlessandro (88. Benjamin Maier), Markus Hinderer (76. Benjamin Grau), Fabian Bauer, Robin Bauer, Alexander Frech (65. Simon Däß), Dennis Frey, Andreas Barth

Vorschau zum 15.März

Aktive gegen Heubach II in Heubach ab 13:00 Uhr

Bühlertäler überzeugen bei Generalprobe

Autor: Thomas Nast

Das letzte Testspiel in der Wintervorbereitung, gebührend Fred Belz Wechsels im Sommer ging am Ende ganz klar mit 5:0 an seine frühere Mannschaft.

In der Anfangsphase schenkten sich beide Teams nix. Der Ball lief sehr gut auf dem Kunstrasenplatz in Obersontheim bis zur 19. Minute. Ein umstrittener Handelfmeter durch Thomas Hirth wurde von seinem Bruder Luis vereitelt doch den Nachschuss versenkte Nico Ulreich ins Netz. Die Bühlertäler ließen nicht nach und hielt das Tempo sowie den Druck weiter oben.

Frickenhofen hielt dem Druck stand, kam auch zu der ein oder anderen Gelegenheit den Ball im Netz unterzubringen, doch der letzte Pass blieb aus. Der SC machte es besser in der 31. Minute. Sehr schöner Spielzug des SC bei zu hochstehenden Frickenhöfer. Marco Fischer bediente Swen Köbler mit einem langen Einwurf, der mit einem Affen-Tempo aufs SV Gehäuse zulief, Luis Hirth ausspielte und gebührend zum zweiten Treffer einschob.


Bis zum Pausenpfiff dominierte ganz klar der A-Ligist. Frickenhofen machte zu viele kleine Fehler durch diese sie sich immer selbst in die Bredouille brachten. Bühlertann war auch immer im Kopf ein Schritt voraus.

Doppelschlag von Bühlertann in der 47 und 48 Minute, durch Jonas Trübendörfer und Andre Heese (bei dem letzten Schützen musste ich mich auf meine Zuschauer verlassen). Frickenhofen war da wohl noch beim nichtvorhandenen Pausentee.

Die schwarz-gelben rehabilitierten sich wieder von dem Schock und wollten den Ball endlich mal über die Linie drücken… doch es blieb beim wollen, trotz ein paar schöner Spielzüge die gefährlich wurden. Auf der Gegenseite machte es Leo Stoll besser in der 70.Minute. Andre Heese lief auf der rechten Seite schön durch und legte den Ball vor der SVF Abwehr quer auf Stoll, der den Ball an Schlussmann Hirth zum Endstand von 5:0 vorbei spitzelte.

Frickenhofen bewies aber Moral und gab sich nicht vollends auf. Man konnte noch ein paar gute Aktionen bestaunen die aber zu nix führten, zb eine hervorragende Flanke von Alex Frech die keinen Abnehmer fand, was dieser auch lautstark reklamierte. Auch Leo Stoll hatte noch nicht genug, dieser fand sich knapp vor dem Tor wieder nach einer Flanke, erhaschte sich den Ball und zog ab. Doch anstatt ins Tor zu schießen, feuerte er den Ball in den Nachthimmel, in Richtung Obersontheim. Ob der Ball wiedergefunden wurde oder die Bühler hinab floss konnte ich nicht einschätzen.

Unterm Strich ein sehr gut aufgelegter SC Bühlertann, der zurecht da oben in der Tabelle steht. Kommenden Sonntag wird Gerabronn erwartet.

Für Fred Belz und seinen SV Frickenhofen heißt es kommende Woche weiterarbeiten. In Frickenhofen war man nur wenig bis gar nicht zuvor aufm Platz in der gesamten Vorbereitung. Egal! Kommenden Sonntag wird Ruppertshofen zum Derby erwartet, da müssen drei Punkte her.

SV Frickenhofen: Luis Hirth, Max Preuß, Frederik Belz, Thomas Hirth, Markus Hinderer, Benjamin Maier (45. Dennis Frey), Fabian Bauer (55. Florian Grau), Robin Bauer (76. Mihajel Uslun), Alexander Frech, Gianluca DAlessandro (64. Tim Rehberg), Andreas Barth

Es ging nicht ohne Baldrian & viele Zigaretten

Der SV Frickenhofen hat keine gute Hinrunde gespielt. FuPa-Maniac Thomas Nast und Co analysieren im FuPa-Wintercheck die Situation.

Beim SV Frickenhofen gab es in der Hinrunde nur selten Grund zur Freude: Fehlende Konzentration, mangelnde Chancenauswertung und gehöriges Verletzungspech ließen die Mannschaft von Trainer Mihajel Uslun in die untere Tabellenhälfte abrutschen. Platz neun und 20 Punkte, so die ungenügende Bilanz der Hinserie.

Thomas Nast, der FuPa-Vereinsverwalter und Pressesprecher des Klubs, und Mihajel Uslun analysieren im FuPa-Wintercheck die Situation und sprechen an, an welchen Schrauben in der Vorbereitung auf die Rückrunde gedreht werden muss. Die Verantwortlichen betreiben aber nicht nur schonungslose Fehleranalyse - aus den Statements geht ebenso hervor, dass es auch positive Entwicklungen gab und die Stimmung im Team unverändert gut ist.

FuPa: Wie lief die Hinrunde aus Eurer Sicht? Highlights und Aufreger?

Thomas Nast: Was wollt ihr hören? Die Wahrheit? Ok, dann haue ich mal rein:

Wir sind weit von unserem Ziel „besser als letzte Saison“ entfernt und damit können wir nicht zufrieden sein. Die Gründe haben ja wohl alle mitverfolgt: Verletzungen, Unkonzentriertheit vorne wie hinten, keine Konstanz. Wobei ich rein gar nichts auf Verletzungen schiebe. Gegen Hohenstadt und Lautern konnte man mit einer „dezimierten Elf“ einen Punkt holen. Hätte man nicht nachgelassen würde man mit jeweils einem Sieg nach Hause fahren. Was aber eben gar nicht ging, waren die Spiele gegen Schechingen 3:3 (gab man die Führung aus den Händen), Eschach 1:1 (nutzte man die Chancen nicht) und Heubach 0:0 (hatte man locker 20 Torschüsse) - und das sind nur sechs der fünfzehn verschenkten Punkte. Gegen Bartholomä (4:1) kann man gar von Arbeitsverweigerung sprechen.

Wenn ich jetzt jedes Spiel nochmals genau beurteilen müsste und Revue passieren lasse, bräuchte ich glatt zwei Packungen Baldrian und vier Schachteln Zigaretten. Wir hatten einen Lauf von sieben Spielen ungeschlagen, nur oftmals kamen wir nicht über ein Remis hinaus. Unterm Strich sind wir ein durchwachsenes Team, welches tagesformabhängig spielt und das ab und an mal für eine Überraschung gut ist. Wir haben jetzt noch 13 Spiele vor uns, in denen wir noch viele Punkte sammeln können. Es ist ja nicht alles schlecht, was wir abliefern aber woran gearbeitet werden muss, beantwortet euch unser Trainer Mihajel Uslun.

Mihajel Uslun: Verbesserungspotential gibt es immer, ob es in der Defensive oder Offensive ist. Wenn man die Vorrunde so betrachtet, da sind wir uns alle einig, es wären zehn Punkte mehr drin gewesen. Was man hervorheben muss: Wir haben uns gegen die Aufstiegskandidaten (Lautern und SGM Hohenstadt/Untergröningen) immer gut verkauft, wie es Thomas schon erwähnt hat. Auch taktisch haben wir uns nicht immer von der besten Seite gezeigt. Von den Verletzten hat uns Andi Barth fast die komplette Vorrunde gefehlt. Auch mussten wir mit Jan Grau und Sergej Brandt zwei herbe Verluste hinnehmen, die sich im zentralen Mittelfeld festgespielt hatten. Bei beiden ist es fraglich, ob sie jemals wieder die Stiefel schnüren werden.

Nast: Welcher Spieler war eine Bereicherung in der Vorrunde?

Uslun: Es gibt bei uns nicht nur den Einen. Durch die oben genannten Ausfälle war es möglich, dass sich Spieler, die letzte Saison noch zwischen erster und zweiter Mannschaft „pendelten“ nach und nach als feste Größe in der ersten Mannschaft etablieren konnten. Wie sagt man: „Des einen Leid ist des anderen Freud“. Zu erwähnen wäre hier zum Beispiel Fabian Bauer. Fabi hat sich fest in die Mannschaft eingespielt und ist zwischenzeitlich eine wichtige Stütze in der Mannschaft geworden. Mit wichtigen Toren aber auch mit guter Defensivarbeit weiß er mittlerweile zu überzeugen.

Alex Frech, der in der Vorrunde mit seinen 14 Toren zu überzeugen wusste, geht voran. Mit seiner Klasse wird Frickenhofen weiterhin viel Spaß haben. In der Rückrunde wird Frech den ein oder anderen Gegner sicherlich zur Verzweiflung bringen.

Zum Schluss möchte ich noch unsere beiden Torhüter erwähnen. Einsatz und Freude wird bei diesen sehr hoch geschrieben, auch wenn die Vordermannschaft des Öfteren einen Bock baut. Luis ist auch zusätzlich als Feldspieler einsetzbar, da dieser doch auch ein recht guter Fußballer ist.

Nast: Vor allem wenn man überlegt, dass er schon drei Scorerpunkte hat, so viele haben manche Spieler nicht, die Woche für Woche draußen spielen.

Uslun: Allerdings sind wir mit der Tabellensituation nicht zufrieden. Wir werden hart in der Vorbereitung trainieren, um Topfit in das zweite Rückrundenspiel zu gehen.

FuPa: Gibt es Zu/Abgänge in der Winterpause zu vermelden?

Zugänge: Ilie Panfil im September (Neueinsteiger)

Abgänge: Stand Dezember 2019 niemand. Im Sommer können wir euch sagen, ob die Langzeitverletzten wieder zurückkommen, oder die Fußballschuhe ins Vereinsheim hängen.

Wer ist denn der (im positiven Sinne) verrückteste Spieler Eurer Mannschaft und was macht ihn dazu?

Die Mannschaft: Alex Seeger, weil er immer vollen Einsatz zeigt und selbst im Training nach jedem Ball hechtet, auch wenn es noch so aussichtslos erscheint. Außerdem trinkt er an den Wochenenden gerne auch mal über den Durst, bringt Sonntag für Sonntag aber trotzdem immer Topleistungen, egal ob erste oder zweite Mannschaft. Zudem sitzt er jede Woche als Ersatztorwart auf der Bank, ohne dabei zu murren. Von ihm könnte sich so manch Anderer eine Scheibe abschneiden.

Bei welcher Person im Verein wolltet Ihr Euch als Mannschaft schon lange einmal bedanken?

Die Mannschaft: Wir konnten uns nicht festlegen und darum schicken wir zwei ins Rennen.

Unseren GOAT of FuPa, Thomas Nast, weil er unheimlich viel Zeit und Engagement in sein Amt als Pressesprecher investiert. Auch bei widrigsten Wetterbedingungen oder trotz einem Grottenkick von uns, ist er bei allen Spielen dabei und versorgt über den Liveticker Interessierte mit Informationen. Er macht im gesamten Südwesten Bilder und jedes Mal haut er einen tollen Bericht raus, trotz fragwürdiger Deutschkenntnisse. In den unteren Ligen ist solch ein gut organisierter und gepflegter Internetauftritt nicht selbstverständlich. Daher verdient seine Arbeit unseren größten Dank und hohe Anerkennung.

Nast: Ich habe mich schon gebessert. Euer vorweihnachtliches Geschenk, ein Grammatikduden, wird sicherlich noch mehr Qualität in meine Berichte bringen. Ich danke euch Jungs, ohne euch wäre ich nicht der, der ich heute bin.

Die Mannschaft: Des Weiteren unseren Sportdirektor Florian Grau, der viele organisatorische Dinge im Hintergrund erledigt und das Sprachrohr für uns beim Vorstand ist. Außerdem ist er für den Schriftverkehr zwischen Verein und WfV (wenn wir mal wieder Flex spielen müssen) verantwortlich. Es gibt noch so viel mehr, was unser Flori als Sportdirektor macht und wir sind stolz, einen so kompetenten und netten Menschen an der Spitze der Abteilung stehen zu haben. Sein großes Engagement für uns und den Verein ist nicht selbstverständlich.

Welchem Spieler gönnt das Team am allermeisten endlich mal einen Torerfolg?

Die Mannschaft:  Unserem Thomas „die Sense“ Hirth kann man mal nen´ Torerfolg gönnen, der soll auch mal in den Genuss kommen, eine Bude zu machen. Das fühlt sich bestimmt genau so gut an, wie eine ultrageile Grätsche. Der Kerl hat schon 92 Spiele auf dem Buckel, zählt zu den jüngeren und hat bisher kein Tor in seinem FuPa Profil. Dafür füllt er die Mannschaftskasse mit seinen verursachten Elfmetern...

Welche Erwartungen habt Ihr an die Rückrunde?

Uslun: Für die Rückrunde gilt es mehr Konstanz reinzubringen und die individuellen Fehler, egal ob in der Offensive oder Defensive, so gut wie möglich abzustellen. Wir wollen die jungen Spieler taktisch wie aber auch charakterlich weiterentwickeln, da auch dies für uns ein wichtiger Faktor ist, um erfolgreich Fußball zu spielen.

Welches Team hat dich in der Liga am meisten überrascht?

Nast: Schwer zu beantworten. Bei einem Blick auf die Tabelle war von vornerein jedem klar, dass unsere B2 in dieser Saison richtig gut besetzt ist. Die Plätze 1-5 werden die bisherigen Spitzenteams unter sich ausmachen. Doch wie es am Ende ausgeht und wer welchen dieser Plätze dann wirklich besetzt, bleibt abzuwarten.

Positiv war für mich der Weg von Schechingen II und ich bin auch noch gespannt, wo dieser hinführt. Den Jungs fehlen noch vier Punkte, dann haben sie die gleiche Anzahl an Punkten, die sie über die komplette vergangene Saison erzielt hatten.

Negativ fand ich ganz klar Ruppertshofen. Mit sieben mageren Punkten dümpeln sie im Keller und sind wohl eher auf der Suche nach dem heiligen Gral, anstatt nach Punkten. Trotzdem: Hut ab vor Trainer Horntasch und seinem Team, die trotz allem eine eingeschworene Einheit sind. Jener hat sich seine Vorrunde auch anders ausgemalt, aber wenn am Anfang der Saison sehr gute Spieler verletzungsbedingt wegbrechen, sind dir die Hände gebunden.

Ich bin ja auch ein Verfolger/Fan anderer Teams, über unsere Liga hinaus bis in die Verbandsliga. Was der FC Spraitbach als Aufsteiger in der A-Klasse veranstaltet, ist echt irre. Oft gescheitert am Aufstieg, und jetzt spielen sie in der neuen Liga schon wieder um den Aufstieg mit. Da kann man sehen, was Rückkehrer leisten können.

Von Großdeinbach konnte ich bis jetzt noch kein Spiel ansehen, aber stehe im engen Kontakt zu Trainer Patrick Wahl, der mich wöchentlich auf dem Laufenden hält. Diese brauchen auch eine ordentliche Vorbereitung, um die Abstiegsränge verlassen zu können. Wenn sie verlieren, dann mit Moral und das finde ich bei diesem Team richtig lobenswert.

Zu guter Letzt die TSG Hofherrnweiler, die auf dem Relegationsplatz überwintern. Nach holprigem Start konnten mein Onkel und Trainer Benni Bilger und Patrick Faber sich in Richtung rettendes Ufer bewegen. Jetzt gilt es, sich über Wasser zu halten und in der Rückrunde gute Leistungen zu zeigen, um auch in der neuen Saison in der Verbandsliga spielen zu dürfen.

Ich wünsche allen erwähnten Teams viel Erfolg bei ihren Vorhaben. Allesamt super Vereine mit starken Trainern und einem tollen Team hinter sich – verdient hätten sie es allemal.

Ab wann geht die Vorbereitung los?

Nast: Offiziell geht es am 2. Februar 2020 wieder los mit „Spaßtraining“ in der Soccer Arena Waldstetten. Zwei Wochen zuvor sollte jeder einzelne Pflichtläufe absolvieren. Jeweils zwei Mal 30, 45 und 60 Minuten. Also müsste jeder schon mal soweit fit sein für die folgenden sechs Wochen. Ein Highlight wird diesen Winter sein, dass wir sehr oft Hallentraining haben. Der ein oder andere bekommt jetzt schon Alpträume. Ich werde auch dabei sein aber nur als Zuschauer, bin zu alt dafür und brauche das nicht mehr (lacht).  

Testspiele haben wir gegen:

Straßdorf II am 15. Februar 2020 um 14:00 Uhr in Straßdorf.

SC Bühlertann am 1. März 2020 um 15:00 Uhr in Obersontheim auf dem Kunstrasen. Hierbei trifft Fred Belz auf sein altes Team, dieser sagte uns allen „nehmt euch danach bloß nichts vor“. Bekanntlich feiert man im Bühlertal bis in die frühen Morgenstunden.

Bilder und Liveticker zu den Spielen gibt es wie gewohnt von mir, wenn das Wetter uns keinen Strich durch die Rechnung macht.  

Gibt es sonst noch Informationen, die du uns gerne mitteilen möchtet?

Nast: Informationen gibt’s wie immer keine aber dafür das halbjährliche Gejammer als FuPa-Ligaleiter (lacht): Pflegt eure aktuellen Kader ein, vor allem in der Reserve.

Zu guter Letzt wünsche ich allen Teams eine erfolgreiche und verletzungsfreie Vorbereitung, möglichst schneearme Phasen, um die zur Verfügung stehende Zeit bestmöglich nutzen zu können.

FuPa: Vielen Dank für das Gespräch und viel Glück für die Rückrunde!