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Volleyball 1. Mannschaft

Niederlage zum Auftakt

Mit einem unglücklichen 1:3 mussten die Bezirksligadamen des SV Frickenhofen die Heimreise vom ersten Auswärtsspiel der Saison 2018/2019 antreten

Die erste Volleyballdamenmannschaft des SV Frickenhofen blickt mit gemischten Gefühlen zurück auf das erste Spiel der Saison: zwar mussten sie sich gegen die Damen I des SV Esslingen mit 1:3 geschlagen geben und dennoch war Trainer Prechelt mit der gezeigten im Leistung Großen und Ganzen zufrieden.

Am ersten Spieltag machten sich die Damen des SV Frickenhofen zusammen mit Neutrainer Frank Prechelt auf nach Esslingen am Neckar, um ihr erstes Punktspiel zu bestreiten. Vom Verletzungspech bestraft konnte Prechelt auf lediglich 8 Spielerinnen inkl. Libero zurückgreifen. Nachdem die Mädels zunächst nicht in die Partie fanden und sich schnell mit einem drei bis vier Punkterückstand konfrontiert sahen konnten sie zur Mitte des Satzes den Ausgleich erzielen. Leider folgten wiederum zwei kleine Schwächephasen, bei der die nötige Durchschlagskraft der auswärtigen Damen fehlte und der daraus resultierende Rückstand nicht mehr aufgeholt werden konnte. Mit einem 20:25 wurden somit zum ersten Mal die Seiten gewechselt. Im zweiten Satz konnte sich Frickenhofen gleich zu Beginn einen Vier-Punktevorsprung erspielen – das eigene Aufbauspiel funktionierte und auch das trainierte Block- und Abwehrsystem trug Früchte. Ein 25:19 Satzerfolg resultierte. Im darauffolgenden Satz spielten beide Mannschaften zunächst gleichauf ehe eine kleine Aufschlagserie die Gastgeber in Führung brachte. Frickenhofen hielt stark dagegen, erzielte gar den 23:23 Ausgleich ehe zwei Abstimmungsfehler die Entscheidung brachten und der dritte Durchgang nach 30 Spielminuten unglücklich mit 23:25 Punkten an Esslingen abgegeben werden musste. Im vierten Satz zeigten beide Mannschaften schöne Spielzüge und jeder Ball war hart umkämpft. Die frickenhofener Damen hatten nun zunehmend mit ihrer Konzentration zu kämpfen und unnötige Eigenfehler erschwerten den Spielaufbau. Leider gelang es den auswärtigen Damen nicht, sich aus dieser Lage zu befreien und die in den Tie-Break zu retten. Der spielentscheidende Satz ging mit 25:19 verdient an den SV Esslingen. Trotz der Niederlage war Trainer Frank Prechelt zufrieden mit der gezeigten Leistung. Nun gilt es in den kommenden Trainingseinheiten auf das bereits erarbeitete aufzubauen.

SV Frickenhofen: Viola Bauer, Lena Ebner, Marion Gückelhorn, Lea Haas, Jule Kämmerling, Cindy Malbrich, Michaela Maile und Jenny Rosner

Trainer: Frank Prechelt

Co-Trainer: Sarah Rosner

 

Die nächste Testgelegenheit unter Wettkampfbedingungen ergibt sich bereits am Mittwochabend in der Mehrzweckhalle in Gschwend. Hier startet die erste Damenmannschaft wie bereits vergangene Saison, in die erste Runde des Verbandspokals. Zu Gast sind die Damen von MTV Stuttgart 5, im Ligabetrieb vertreten in der Landesliga Nord. Spielbeginn ca. 19.15 Uhr.

Zum zweiten Mal vor heimischem Publikum aufschlagen dürfen die Mädels keine zwei Wochen später. Zum ersten Heimspiel der Saison wird die DJK Schwäbisch Gmünd 3 sowie der MTV Ludwigsburg 3 erwartet. Spielbeginn 14.30 Uhr.

„Das wird eine Saison mit vielen Unbekannten“

Quelle: SWP Rundschau Gaildorf 

Autor: Klaus Rieder

 Die Volleyball-Damen des SV Frickenhofen wurden mit ihrer ersten Mannschaft in der vergangenen Saison hinter dem SC Weiler Vizemeister in der Bezirksliga und unterlagen im Finale um dem Bezirkspokal gegen den SV Esslingen nur knapp.

Erst am letzten Spieltag der vergangenen Saison sicherte sich der SC Weiler/Fils die Meisterschaft in der Volleyball-Bezirksliga Ost mit drei Zählern Vorsprung vor den punktgleichen Verfolgern SV Frickenhofen und SV Esslingen. Es war die zweite Vizemeisterschaft der SVF-Damen, die damit erneut in die  Aufstiegsrelegation einzogen. „Es hat nicht sollen sein“, blickt Abteilungsleiterin Michaela Maile mit etwas Wehmut zurück. „Uns fehlte am Ende etwas die Luft.“

Unzufrieden mit der vergangenen Runde ist sie allerdings nicht. „Wir haben zum vierten Mal in Folge den Einzug in die Endrunde um den Bezirkspokal geschafft.“ Im Halbfinale gab es einen Sieg gegen TSV G.A Stuttgart IV. „Im Finale unterlagen wir dann mit Pech mit 2:3 gegen den SV Esslingen.“

Für Michaela Maile sind die beiden zweiten Plätze Ansporn, in der anstehenden Saison sich in jedem Wettbewerb jeweils um eine Postion zu verbessern. Aber: „Das wird eine Saison mit vielen Unbekannten“, meint die Abteilungsleiterin und blickt auf die vielen neuen Teams in der Bezirksliga. 

Unbekannte Gegner

Gleich fünf der acht Konkurrenten sind neu in der Staffel. „Da wissen wir nicht immer, was auf uns zukommt.“ Zu den bekannten Teams zählen der  Tabellendritte SV Esslingen, der Tabellenfünfte TSV G. A. Stuttgart IV und der SV Fellbach II, der nur knapp den Abstieg verhindern konnte.

Auch wenn Michaela Maile zunächst auf „Abwarten“ setzt, die Zielrichtung ist klar: „Wir wollen um die Plätze 1 bis 3 mitspielen.“

Dabei sieht es personell bei den Damen 1 des SV Frickenhofen nicht so gut aus. „Wir haben einen Abgang.“ Und so ist die Personaldecke eher dünn. Zwischen acht und neun Spielerinnen stehen bereit. „Das ist knapp, aber wir beißen uns durch“, was dann schon fast wie eine Kampfansage wirkt.

Das hat wohl auch damit was zu tun, dass die Damen I des SV Frickenhofen in der neuen Saison wieder von einem Trainer betreut werden. In den beiden zurückliegenden Spielzeiten leitete  Sarah Rosner als Spielertrainerin das Training. Bei den  Spielen wurde sie durch Jonas Dungs mit Rat und Tat von der Seitenlinie unterstützt.

Nun betreut Frank Prechelt die Damen I und Sarah Rosner dürfte sich über die Entlastung freuen. Dass der gebürtige Karlsruher Mannschaften zum Erfolg führen kann, hat der 50-Jährige frühere Verbandsligaspieler mehrfach bewiesen. Und darauf dürfte man in der kommenden Saison – und darüber hinaus – auch beim SV Frickenhofen setzen. Am Samstag startet die Saison, gleich mit einer harten Nuss: Es geht zum SV 1845 Esslingen.

DIE GEGNER DES SV FRICKENHOFEN

Bezirksliga Ost
DJK Gmünd III (Aufsteiger A2 Ost), SV Fellbach II, SV Frickenhofen, SV Esslingen, SV Kornwestheim (aus Bezirksliga Nord), TSV Bernhausen (Absteiger aus Landesliga/Relegation), ASV Botnang (Aufsteiger A1 Ost), MTV  Ludwigsburg III (Aufsteiger A1 Nord), TSV G. A. Stuttgart IV.

B-Klasse 4 Ost
VSG Hussenhofen (Absteiger), SG Westhausen, TSV Böbingen, SV Frickenhofen II, SG Hussenhofen (neu), TV Heuchlingen II, TV Bopfingen (neu), SG MADS Ostalb V, DJK Gmünd IV (neu)

 

Neuer Trainer an Bord

Nun ist es endlich offiziell: nach zwei trainerlosen Jahren hat das Suchen ein Ende, denn die Damen I des SV Frickenhofen starten in die Saison 2018/2019 mit einem neuen Trainer. Im Traineramt angekommen stellte sich Frank Prechelt zunächst den Fragen von Pressesprecher Thomas Nast.

 

Interview Frank Prechelt

Nast: Hallo Frank, wir erreichen viele Leser in der Presse und im Social-Media-Bereich und jetzt bist du an der Reihe und kannst dich in unserem Interview vorstellen. Fangen wir mal an .

Erzähl mir was über deine Person. Wo kommst du her? Wie alt? Was sind deine Hobbys? 

 

Prechelt: Frank Prechelt, geboren 16.01.1968 in Karlsruhe, Hobbies ausschließlich Sport in allen Variationen. Mein Vater hat in meinem Heimatdorf Blankenloch die Abteilung Volleyball 1968 gegründet. Ich war Mitglied Nr. 2 und schon im Kinderwagen Bestandteil jeden Trainings. Später natürlich auch aktiver Spieler der ersten Herrenmannschaft als Zuspieler in der Verbandsliga. Größte Erfolge waren aber eigentlich immer auf dem Beach, der A-Serie in Baden-Württemberg und Deutschland. Dann Umzug nach Rastatt und dort selbst eine Herrenmannschaft von Null an aufgebaut. Vier Jahre kein Spiel verloren und Durchmarsch von der Kreisliga bis zur Landesliga. Danach als aktiver Spieler aufgehört und mich nur noch um den Aufbau der weiblichen Jugend gekümmert. Teilnahme an Süddeutschen Meisterschaften in einigen Jahrgangsstufen. Selbst war ich dann nur noch als Extremsportler (klettern, bergsteigen und Ultraläufe) unterwegs.

Nast: Welche(n) Verein(e) hast du davor trainiert und was waren deine größten Erfolge?

Prechelt: Meine letzte Trainerstation war der TV Bühl, bei dem ich mich um den Aufbau der weiblichen Jugend gekümmert habe. Auch hier waren Teilnahme an Süddeutschen Meisterschaft in allen Jahrgangsstufen Pflichtprogramm.

Nast: Wie bist du auf unsere Damen aufmerksam geworden?

Prechelt: Im November 2017 beruflich nach Schorndorf-Unterberken gezogen. Ich war noch gar nicht richtig eingezogen, kamen schon die ersten Trainerangebote von Liga 2 bis Bezirksliga. Bis dato habe ich alle Angebote abgelehnt, da ich in unserer neuen Heimat erst einmal alles Neue kennenlernen wollte.

Nast: Warum der SV Frickenhofen? Schorndorf ist ja nicht gerade der nächste Weg.

Prechelt: Zu verdanken hat der Verein mein jetziges Engagement Michela Maile, die sehr hartnäckig war und nicht locker gelassen hat. Letztlich hat mich die freundliche Aufnahme der Spielerinnen bei meinem ersten Besuch überzeugt.

Nast: Volleyball ist für dich…

Prechelt: Eigentlich alles, ich lebe dafür und kann in der Sporthalle einfach alles andere vergessen und abschalten, für mich wie Wellness ...

Nast: Die Damen I des SV Frickenhofen hatten jetzt zwei Saisons unter Spielertrainerin Sarah Rosner, die das Training leitete und Jonas Dungs, der bei den Spielen Sarah Rosner mit Rat und Tat von der Seitenlinie unterstützte bestritten. Wie haben dich die Damen aufgenommen? 

Prechelt: Sehr nettes Team, alle passen menschlich zusammen und ich glaube es wird keine „Zickereien“ geben.

 

Nast: Wie schätzt du die Damen in dieser Saison ein?

Prechelt: Ich kenne die Leistungsdichte in der hiesigen Gegend nicht und kann das deswegen sehr schlecht einschätzen. Ich hätte den Job aber nicht angenommen, wenn ich nicht die Überzeugung gehabt hätte, dem Team helfen zu können bzw. das Team weiterzubringen.

Nast: Gibt es Verbesserungspotential in dem, was du bisher gesehen hast? Wenn ja, wie gehst du da vor?

Prechelt: Da ich mit dem Team keine Vorbereitung machen konnte, werde ich erst einmal nicht viel verändern und den „Karren“ so weiterlaufen lassen. Punktuell werden wir im Training Schwerpunkte setzen und versuchen besser zu werden.

Nast: Die Damen spielten letzte Saison in der Aufstiegsrelegation. Haben sie jetzt Anforderungen an dich?   

Prechelt: Ich kann nicht beurteilen welche Anforderungen die Mädels an mich haben. Ich kann nur sagen, dass ich wie immer alles geben werde und ein ehrlicher Arbeiter bin, auf den man sich verlassen kann. Ich denke schon, dass die Mädels gerne wieder um den Aufstieg mitspielen würden. Aber wie jede Saison werden die Karten neu gemischt und es geht bei Null los. Schlussendlich glaube ich, dass die Mädels sehr dankbar sind jetzt einen Trainer zu haben. Insbesondere Sarah Rosner freut sich sehr über die Entlastung. Aus diesem Grund werden sicherlich alle mitziehen und 100% geben. Das erwarte ich auch.

Nast: Zu guter Letzt: was sind deine persönlichen Ziele/Pläne für die neue Bezirksligarunde?

Prechelt: Ich möchte erst einmal abwarten wie die ersten Spiele laufen und das Niveau der Gegner ist. Solange wir um den Aufstieg oder den Abstieg mitspielen werde ich erst einmal alles wie gewohnt laufen lassen. Sobald die Saison entschieden ist, werde ich mit der Planung der Zukunft anfangen. Insbesondere muss der Verein daran arbeiten, die erste Damenmannschaft aufzufüllen. Es sollte mir also gelingen junge, hungrige Nachwuchsspielerinnen einzubauen. Ich würde mich auch freuen, wenn wir den Nachwuchsbereich wesentlich ausbauen könnten. Auch dabei würde ich gerne meine Erfahrungen weitergeben.

Nast: Ich bedanke mich für deine ehrlichen Antworten und wünsche dir einen guten Start beim SV Frickenhofen und eine erfolgreiche Saison mit unseren Damen I.

 

SV Frickenhofen gibt Pokalsieg aus der Hand

Autorin: Jessica Welz

Am vergangenen Sonntag trug der SV Frickenhofen das Bezirkspokalfinale in der Mehrzweckhalle in Gschwend aus. Zunächst wurden die Halbfinals ausgespielt. Hierbei trafen die sich bereits aus der Saison gut bekannten Mannschaften SV Frickenhofen und TSV G.A Stuttgart 4 aufeinander sowie der SC Weiler / Fils und der SV 1845 Esslingen. Nach einem 3:1 (25:23; 25:16; 24:26; 25:18) Sieg gegen Stuttgart mussten die Frickenhoferinnen sich im anschließenden Finale knapp mit 3:2 (25:14; 21:25; 27:25; 23:25; 12:15) gegen den SV Esslingen geschlagen geben.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten fanden die Volleyballerinnen des SV Frickenhofen gut in das Halbfinalspiel. Keine der beiden Mannschaften konnte sich wirklich absetzen. Durch viele Aufschlag- und Annahmefehler schenkte man dem Gegner unnötige Punkte, profitierte jedoch auch selbst von der hohen Fehlerquote der Gäste. Letztendlich konnte sich der SVF knapp mit 25:23 durchsetzen.

Im zweiten Satz starten die Frickenhoferinnen wacher und konzentrierter und setzten sich mit 10:5 Punkten ab. Durch eine deutlich bessere Ballannahme konnten druckvollere Angriffe gespielt und der Gegner unter Druck gesetzt werden. Dieser Satz ging nun klar mit 25:16 an Frickenhofen.

Im dritten Durchgang ging es nochmals eng her und beide Mannschaften spielten auf Augenhöhe. Zum Ende des Satzes schafften es die Frickenhofer Damen sich mit 23:18 abzusetzen und das Spiel schien entschieden. Dann allerdings wollte dem Gastgeber nichts mehr Gelingen und man gab den Satz mit 24:26 aus der Hand.

Schließlich ging es in den vierten Satz. Hier ließ der SVF nun nichts mehr anbrennen und setzte sich mit 25:18 durch. Mit dem 3:1 Sieg gegen Stuttgart qualifizierte man sich für das im Anschluss stattfindenden Finale.

Der Finalgegner sollte der SV Esslingen sein, der zuvor gegen den SC Weiler Fils knapp mit 3:2 gewonnen hatte.

Der SVF startete hervorragend in das Finale gegen Esslingen und ging direkt mit 14:4 in Führung. Die starken Aufschläge der Heimmannschaft ließen die Gäste nahezu nicht ins Spiel kommen. Schöne Angriffe machten den deutlichen 25:14 Satzsieg perfekt.

Beide Mannschaften starteten konzentriert in den zweiten Durchgang und spielten gleichauf. Zur Satzmitte konnte sich der SV Frickenhofen mit einigen Punkten Vorsprung absetzen, konnte die Spannung allerdings nicht bis zum Ende aufrecht erhalten. Beim 21:21 zog Esslingen an Frickenhofen vorbei und bewies zum Ende den längeren Atem (21:25).

Den dritten Satz holte sich dann wieder Frickenhofen. Zur Schlussphase machten es die Gastgeber nochmals sehr spannend und benötigten mehrere Anläufe um den letzten Punkt zu holen. Dieses mal bewies Frickenhofen die stärkeren Nerven und siegte knapp mit 27:25.

Der vierte Satz war wieder hart umkämpft. Jedoch konnte sich Esslingen absetzen und der SV hatte mit einem 9:16 Punkterückstand zu kämpfen, der nicht mehr aufzuholen war. Zwar konnte man sich noch eng an den Gegner herankämpfen, allerdings war der SVF zu spät aufgewacht und man musste sich mit 23:25 geschlagen geben.

Auch im alles entscheidenden Tie-Break hatte der SV Frickenhofen lange Zeit die Nase vorn und führte sogar mit 4 Punkten. Doch wieder blieb die Chance ungenutzt. Einige unnötige Fehler ließen den Gegner aufholen und in der entscheidenden Schlussphase leistete sich der SV Frickenhofen einmal mehr zu viele Fehler hintereinander und man verlor auch diesen Satz mit 12:15. So hieß der Pokalsieger der diesjährigen Bezirkspokalrunde SV Esslingen.

Die Frickenhoferinnen haben trotzdem allen Grund zur Freude. Die Saison wurde als Vize-Meister abgeschlossen und auch mit einem zweiten Platz im Pokal können die SV Mädels zufrieden sein. Man konnte erkennen, dass in der jungen Mannschaft noch sehr viel Potenzial steckt, sodass man in der nächsten Saison auf jeden Fall wieder vorne mitspielen kann.

SV Frickenhofen: Viola Bauer, Lena Ebner, Lea Haas, Jule Kämmerling, Sabine Leipold, Jana Maier, Michaela Maile, Cindy Malbrich, Jenny Rosner, Sarah Rosner, Jessica Welz, Trainer Jonas Dungs

Frickenhofen scheitert in der Aufstiegsrelegation

Autorin: Michaela Maile

Für die Volleyballdamen des SV Frickenhofen ist der Traum vom Aufstieg geplatzt. Bei der Aufstiegsrelegation in Reutlingen müssen sich die Damen I am Ende mit dem vierten Platz begnügen.

Am vergangenen Samstag war es nun endlich soweit und die erste Damenmannschaft des SV Frickenhofen durfte zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte an der Aufstiegsrelegation zur Landesliga teilnehmen. Früh morgens machte sich ein voll besetzter Bus auf den Weg nach Reutlingen. Rund 50 Fans begleiteten die SVF Damen, um sie tatkräftig und lautstark in fremder Halle zu unterstützen. Der Auswärtsauftritt wurde damit fast zum Heimspiel. Die Damen von der frickenhofer Höhe erwischten in der ersten Begegnung gegen den bisherigen Landesligisten TSV Bernhausen einen grandiosen Start. Der Gegner wurde konstant sowohl durch ein platziertes Aufschlagspiel als auch durch enorm starke Angriffe über alle Positionen unter Druck gesetzt. Bernhausen schien gerade zu überrollt und konnte nur wenig entgegensetzen. Eindrucksvoll und umjubelt von den mitgereisten Fans ging der erste Durchgang mit sagenhaften 25:8 Punkten an den SVF. Beflügelt von diesem Ergebnis startete man sogleich in den zweiten Satz. Leider konnte man die Spannung zu Beginn dieses Durchgangs nicht halten und musste schnell einen Rückstand hinnehmen. Der Landesligist kam nun immer besser ins Spiel und Frickenhofen ließ vor allem in den Netzaktionen die nötige Durchschlagskraft des ersten Satzes vermissen. Auch eine kleine Schwächephase in der Annahme trug ihr übriges bei. Angeheizt von den Fans konnte man den Rückstand Punkt für Punkt verkürzen und den Ausgleich erzielen. Frickenhofen ließ nun nichts mehr anbrennen und sicherte sich mit einem 25:21 die ersten zwei Punkte des Tages. Nach einer kurzen Pause, in welcher auch die TSG Backnang 2 mit 2:0 (25:16 und 25:17) über den TSV Bernhausen triumphierte, standen sich die beiden Bezirksligisten gegenüber. Gegen die Oberliga-Reserve aus Backnang entwickelte sich gleich zu Beginn ein hart umkämpftes Spiel, in welchem sich zunächst keine der beiden Mannschaften bedeutend absetzen konnte. Schöne Abwehraktionen auf beiden Seiten brachten die Halle fast zum Überkochen. Ein zwischenzeitlicher Vorsprung seitens Frickenhofen zur Mitte des Satzes (16:11) brachte die TSG Damen allerdings nicht aus dem Konzept, welche sich kämpferisch an den Ausgleich heranarbeiteten. Nach einer Auszeit beim 23:23 war es Backnang, die zum ersten Satzball kamen. Zwar konnte Frickenhofen diesen noch zum 24:24 ausgleichen aber ein gut platzierter Lob sowie eine kleine Annahmeschwäche besiegelten den 24:26 Satzsieg für den Vertreter der Bezirksliga Nord. Auch im zweiten Durchgang spielten die Mannschaften zunächst auf Augenhöhe ehe sich die SVF Damen einen kleinen Durchhänger leisteten und die TSG mit drei Punkten in Führung brachten. Diesem Rückstand lief man leider zu lange hinterher, sodass auch dieser entscheidende Satz erdenklich knapp mit 23:25 abgegeben werden musste. Als Gruppenzweiter war es dadurch nicht mehr möglich sich als Turniersieger direkt für die Landesliga zu qualifizieren. Im anschließenden Finale standen sich dann der TSV Laupheim (Landesliga Süd) und die TSG Backnang gegenüber. Mit einem 2:0 Sieg (25:9 und 25:20) sicherte sich Laupheim den Verbleib in der Landesliga. Im kleinen Finale der Zweitplatzierten trafen die SVF Damen auf die zweite Garnitur des TSV Burladingen (Bezirksliga Süd). Ganz offensichtlich hatten alle Spielerinnen noch stark mit ihrer Enttäuschung zu kämpfen und so kam es, dass man sich mit einem 8 Punkterückstand konfrontiert sah. Zwar konnte dieser im weiteren Spielverlauf bis auf zwei Punkte verkürzt werden, am Ende hatte Burladingen jedoch den längeren Atem und sicherte sich Durchgang eins verdient mit 25:21. Auch im zweiten Satz lief bei Frickenhofen nicht mehr viel zusammen. Zu viele Eigenfehler prägten das Spielgeschehen und so musste auch dieser Satz (20:25) und somit das Spiel mit 2:0 abgegeben werden. Im Spiel um Platz 4 gegen den Gastgeber der SG TSG Reutlingen/TSV Betzingen betrieben die Damen dann noch Schadensbegrenzung und kamen zu einem ungefährdeten 2:0 Sieg.

Nun heißt es Mund abwischen und Krönchen richten, denn der Fokus liegt nun auf dem anstehenden Pokalfinale. Dieses wird am 29. April 2018 in der Mehrzweckhalle in Gschwend ausgetragen. Nähere Informationen folgen.

SV Frickenhofen: Viola Bauer, Lena Ebner, Marion Gückelhorn, Lea Haas, Jule Kämmerling, Sabine Leipold, Jana Maier, Michaela Maile, Cindy Malbrich, Jenny Rosner und Sarah Rosner

Trainer: Jonas Dungs