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SV Frickenhofen tritt mit fast unverändertem Kader in der Volleyball-Bezirksliga an

Quelle : SWP Rundschau Gaildorf 

Autor : Klaus Rieder 

Der SV Frickenhofen startete am Wochenende in die neue Volleyball-Saison in der Bezirksliga – ohne die langjährige Trainerin Anja Seizer aber mit viel Zuversicht.

Auch wenn es zum Ende der vergangenen Saison nicht mehr ganz so rundlief, 29 Punkte und Platz vier markieren den bislang besten Abschluss des SV Frickenhofen in der Volleyball-Bezirksliga.  Nach dem Klassenerhalt über die Relegation 2014 stand 2015 zwar auch der vierte Platz. Doch es waren vier Punkte weniger auf dem Konto und es gab „nur“ fünf Siege mit 3:0 oder 3:1. Nunmehr waren es acht.

Der Trend zeigte nach oben. Die Chemie in der Mannschaft stimmte. Alle aus der Truppe signalisierten, dass sie auch in der neuen Saison dabei sind – abgesehen von Stefanie Heinrich, die die Knieschoner nach vielen Jahren aktivem Einsatz an den Nagel gehängt hat.

Dennoch trennten sich die Wege von Trainerin Anja Seizer und den Volleyballerinnen des SV Frickenhofen. „Am Ende der vergangenen Saison haben wir mit Anja geredet“, erklärt die Spielertrainerin Sarah Rosner. „Sie war ja schon viele Jahre bei uns Trainerin.“  Beim SVF setzte man daher auf einen Wechsel. „Wir haben uns in gutem Einvernehmen getrennt“, schiebt Sarah Rosner nach. „Wir waren auch der Ansicht, dass wir schnell einen neuen Trainer finden werden.“ Dem war dann aber nicht so: „Wir suchen immer noch.“ Es habe sich gezeigt, dass  es schwierig ist, einen geeigneten Coach zu finden.

Nun  geht es aber ohne Coach los, dafür mit Sarah Rosner als Spielertrainerin. „Wir haben uns auf die Situation eingestellt, wir sind zuversichtlich.“ Es komme nun besonders auf den Teamgeist an. Doch daran hat es bei den Volleyballerinnen des SV Frickenhofen noch nie gefehlt. „Die Stimmung ist gut.“ Sie wollen sich ins Mittelfeld spielen, „unter die ersten vier“ – präzisiert Sarah Rosner. Und dies trotz der nicht optimalen Voraussetzungen. „Zwei unserer Spielerinnen sind beruflich in Karlsruhe tätig“, was das Training nicht unbedingt erleichtert.

Die Konkurrenz in der Bezirksliga schätzt Sarah Rosner etwa ebenso stark ein wie in den vergangenen Jahren. Abgesehen vom TSV Bartenbach sind die Gegner keine Unbekannten. „Remshalden kam nach einem Jahr wieder aus der Landesliga zurück, der Absteiger Ellwangen ist wieder aufgestiegen, sonst ist es wie in der vergangenen Saison.“ Gegenüber der vergangenen Spielzeit wollen die SVF-Damen in der neuen Runde vor allem zum Saisonfinale hin deutlich konstanter spielen – was auch notwendig sein dürfte, wenn mehr als Platz vier herausspringen soll.

Bei den Damen 2 in der B-Klasse sind die Veränderungen im Spielerkader natürlich deutlich größer und auch die Trainingsbedingungen schwieriger. „Wir haben viele Leute von außerhalb, die nicht regelmäßig zum Training kommen können“, so Heidi Rosner, die den SVF II schon seit Jahren betreut. Sie sieht die Aufgabe der „Reserve“ aber nicht unbedingt in einer guten Tabellenplatzierung. Die Spielfreude sei wichtig, aber besonders der Aufbau von Jugendspielerinnen für das Aktiventeam in der Bezirksliga. „Sonst ist der Sprung aus der Jugend zu groß.“

Und dann gibt es auch noch Spielerinnen, die neu mit diesem Sport beginnen. Die seien auch willkommen. „So werden für das Training unterschiedlichste Anforderungen gestellt“, so Heidi Rosner. „Und es ist schwer, daraus eine Mannschaft zu bilden“ – eine erfolgreiche Mannschaft umso mehr. Dennoch  versprüht Heidi Rosner viel Zuversicht: „Platz vier oder fünf wollen wir mindestens erreichen.“ Den Elan dazu haben sie und ihre Spielerinnen.