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Wichtiger Arbeitssieg für Frickenhofen

Ein vermeintlich einfaches Spiel für Frickenhofen wurde noch zu einem heißen Tanz. Man ließ zu viele Chancen im ersten Durchgang liegen und baute Leinzell immer wieder auf.

Frickenhofen startete sehr druckvoll in die Partie und kam durch Geburtstagskind Daniel Müller schon in der dritten Minute zur Führungschance, doch dieser vergab allein vorm Tor. Da dachte man schon: „Ok das wird heute eine klare Sache für schwarz-gelb“, dem war aber nicht so.

Leinzell kam nun ganz gefährlich zu zwei Chancen in der zwölften Minute. Zuerst war es Markus Mager mit einem Freistoß der nur an die Latte knallte, dann war es Kai Bihlmaier der zuletzt in der SVF Abwehr seinen Meister fand. Fortan waren beide Teams auf demselben Level.

Nach ewigen Hin und Her bediente Andi Barth den freistehenden Daniel Müller in Minute 19, dieser versenkte das Leder im Winkel und sorgte für Ruhe. Nach dem Anspiel hätte Andi Barth erhöhen können doch dieser scheiterte kläglich vorm Tor.

In der folgenden Spielzeit hatte Frickenhofen zwar die Chancen durch Abschlüsse von der Strafraumgrenze, doch die Bälle verhungerten. Leinzell kam zudem nur noch selten über die Mittellinie, Florian Kaja schaffte es zwar einmal aber dieser scheiterte kläglich an Alex Seeger.

Im zweiten Durchgang sollte sich das Blatt wenden...

Leinzell war seit Wiederanpfiff ständig am Drücker da Frickenhofen zu wenig machte, sie wirkten wie ausgewechselt. Belohnt wurden die Hausherren in der 53. Minute durch Patrick Schubert, der die Murmel im langen Eck unterbrachte, was zu diesem Zeitpunkt hochverdient war.

Wieder sah man einen offenen Schlagabtausch der sich überwiegend an der Mittellinie abspielte. Keiner der beiden Teams fand das Rezept fürs Toreschießen. Doch nach langer Durststrecke fand genau dieses Rezept der SV Frickenhofen in der 67. Minute. Tim Bauer setzte sich gekonnt an der Außenlinie durch bis zur Grundlinie und flankte den Ball auf Dennis Frey, der den Ball sträflich frei mit dem Kopf in die Maschen beförderte.

Wieder sah man ein Spiel ohne zwingende Chancen, der ein oder andere Zuschauer betitelte den Spielverlauf als „Not gegen Elend“. Frickenhofen fing in den letzten 20.Minuten wieder an zu schwimmen, so kam Burhanettin Bayar zur Chance, die durch Alex Seeger glänzend pariert wurde.

Für Leinzell war das Spiel aber noch lange nicht gelaufen. So kam in der 87. Minute Patrick Schubert nach einem Eckball gefährlich zum Kopfball, den er über die Latte beförderte. Aber Frickenhofen schaukelte das Spiel noch über die Zeit und nahm drei harterkämpfte Punkte mit auf die Höh.

Kommende Woche gastiert Ruppertshofen im Waldstadion, die sich unter der Leitung von Pascal Horntasch enorm entwickelt haben. Sie kommen zudem mit einem Sieg über Göggingen im Gepäck über die Landstraße, was die Uslun-Elf aufhorchen lässt. So wie heute sollte sich der SVF nicht verkaufen, sonst verliert man gegen das nächste SVF-Urgestein, welches ein gegnerisches Team trainiert.

SV Frickenhofen: Alexander Seeger, Thomas Hirth (28. Fabian Bauer), Florian Grau, Daniel Müller, Gianluca DAlessandro, Cosmin Boiciuc (66. Mihajel Uslun), Markus Hinderer, Robin Bauer, Dennis Frey, Andreas Barth (28. Max Preuß), Tim Bauer (72. Andreas Barth)

Vorschau zum 1.November im Waldstadion

Reserve ab 12:30 Uhr gegen Ruppertshofen 

Aktive ab 14:30 Uhr gegen Ruppertshofen