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Gschwend zerlegt Frickenhofen im eigenen Stadion

Was sich anfangs als spannende Partie auszeichnete wurde am Ende sehr deutlich, durch zu viele eigene Fehler der Hausherren. Nun kann sich die TSF verdient als Herbstmeister schimpfen lassen.

Vor 250 Zuschauern starteten die Gäste, wie es zu erwarten war sehr temporeich in die Partie, in der seit der ersten Sekunde Feuer drin war. In der 19. Minute war es Gezim Zymeri der Schlussmann Seeger zu seiner ersten Parade zwang. In der 22. Minute war der SV zu inkonsequent beim verteidigen (was in dieser Partie noch zu oft sein wird), diesen Ball schnappte sich Marc Elser und brachte die Fans von Grün-Weiß zum Jubeln.

Folgend war zu wenig von den Hausherren zu sehen, welche sich auch obendrein das Spiel selbst schwer machten. Kleine Fehler entwickelten sich zu gefährlichen Angriffen der TSF. So auch in der 37. Minute als der SV den Ball nicht aus der Box bekam, war es Alex Seeger der einen Schuss von Marc Elser klärte.

7 Minuten später machte es Elser besser als zuvor...

Nach einer Flanke von Matthias Gaugel in die Box hurgelte der Befreiungsschlag der Abwehr vor die Füße von Marc Elser, der wiedermal leichtes Spiel hatte den Ball in die Maschen zu befördern. Frickenhofen war nun sehr bedient bis zum Pausenpfiff und es musste sich was ändern.

Das tat es auch aber dies sollte nicht lange andauern…

Gesagt getan: in der 48 Minute startete Alex Frech auf der linken Seite durch bis an die Grundlinie und bediente Tim Bauer, dieser nahm die Flanke direkt mit dem Kopf und Juri Martens parierte souverän. Direkt im Gegenzug scheiterte Elser mit einem Schuss der wieder nur knapp übers Gehäuse ging. Die SV Fans waren voller Hoffnung, weil ihr Team deutlich besser startete aber wurden folglich wieder Mal eines besseren belehrt. 

Gschwend gab bis auf weiteres den Takt an aber tat sich schwerer Chancen zu kreieren. Also musste in der 59 Minute wieder ein Fehler der Hausherren her: Marc Elser lief aufs Gehäuse dieser Versuch wurde zwar geklärt aber landete in den Füßen von Tobias Leutert, welcher  Jakob Kämmerling auflegte und aus der zweiten Reihe das 0:3 markierte.

Die Gäste nahmen weiter Fahrt auf…

Der nächste Streich der TSF sollte in der 65 Minute folgen. Nach schnellem Angriffsspiel steckte Tobias Leutert durch zu Tobias Hofmann, welcher das TSF-Lager zum vierten, aber nicht zum letzten Mal an diesem Tag jubeln ließ. Doch diesmal hatte Frickenhofen direkt die Antwort parat. Alex Frech setzte sich ganz stark an der Grundlinie durch und zirkelte den Ball aus kurzer Distanz ins Netz.

War dies nur ein Ehrentreffer oder begann nun eine wilde Aufholjagd im Waldstadion?

Die Antwort hatte man elf Zeigerumdrehungen später, wieder durch Marc Elser. Jakob Kämmerling startete ein überragendes Solo und ließ alle SVF Mannen hinter sich. Als er nun den heraneilenden Marc Elser sah brach Kämmerling ab und legte zurück auf den erstgenannten, welcher volley den Ball zum 1:5 Endstand ins Netz einschweißte. Frickenhofen war nun sichtlich geschlagen und von der hochgelobten Leistung , der vorherigen Woche war an diesem Tag nichts zu sehen. Unterm Strich gewann die TSF hochverdient das Derby und in Frickenhofen darf man sich auch nicht beklagen, da man sich die Eier mehr oder weniger selbst legte.

 

Vorrundenfazit: Sportlich bin froh, dass es jetzt in die lange Winterpause geht. Ein ewiges Auf und Ab meines Teams, was ich auf die durchwachsene Vorbereitung zurückführe. In der kommenden Wintervorbereitung werden die Schwächen und Fehler analysiert und daran gearbeitet, so gut es möglich ist. Organisatorisch ist es bald unmöglich ohne großen Aufwand gegen die Pandemie zu steuern. Wünsche allen Teams, welche in die Pause gehen eine erholsame Zeit. Ich habe noch ein paar Sportplatzbesuche vor mir.  


SV Frickenhofen: Alex Seeger, Max Preuß, Dennis Frey, Robin Bauer, Colin Postic, Thomas Hirth, Florian Grau, Luca D'Alessandro, Fred Belz, Tim Bauer, Alex Frech, Luis Hirth, Cosmin Boiciuc.

TSF Gschwend: Juri Martens, Johannes Wahl, Fidan Hasani, Jakob Kämmerling, Mario Fernandez, Tobias Hofmann, Steffen Lange, Marc Elser, Gezim Zymeri, Tobias Leutert, Matthias Gaugel, Michael Schäfer, Basti Joos, Taner Has, Ali Ayaz, Jonas Schuster, Ferdi Sandik.

Torfolge: 0:1 Marc Elser 22', 0:2 Marc Elser 44', 0:3 Jakob Kämmerling 59', 0:4 Tobias Hofmann 65', 1:4 Alex Frech 68', 1:5 Marc Elser 77'.