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Volleyball 1. Mannschaft

Volleyballerinnen des SV Frickenhofen wollen am Landesliga-Aufstieg schnuppern

Quelle : SWP Rundschau Gaildorf 

Autor : Klaus Rieder

Wir wollen einen vorderen Platz, einen sicheren Platz" - so war die Zielsetzung von Anja Seizer vor einem Jahr. Nur über die Relegation hatten die Volleyballerinnen des SV Frickenhofen im Sommer 2014 den Klassenerhalt in der Bezirksliga geschafft.

Wir wollen einen vorderen Platz, einen sicheren Platz" - so war die Zielsetzung von Anja Seizer vor einem Jahr. Nur über die Relegation hatten die Volleyballerinnen des SV Frickenhofen im Sommer 2014 den Klassenerhalt in der Bezirksliga geschafft. Eine gute zweite Saisonhälfte sorgte dann dafür, dass die SVF-Damen 2015 schließlich noch auf dem dritten Platz landeten. Nur die vergebenen Punkte in der Vorrunde und der Rückstand daraus sorgten dafür, dass nicht vielleicht noch der Aufstiegsrelegations-Platz herausgesprungen ist. "Wir sind sehr zufrieden mit der vergangenen Saison", so SVF-Trainerin Anja Seizer unmittelbar vor dem Start in die Runde 2015/16. In der Vorrunde und der "Findungsphase" hätte die Mannschaft relativ einfache Punkte abgegeben. "Als wir uns dann aus den hinteren Tabellenregionen gelöst haben, hat der Auftritt in der zweiten Saisonhälfte gezeigt, dass wir in diese Klasse gehören." Mit dem dritten Platz sei sie zufrieden, sagt Anja Seizer, auch vor dem Hintergrund, dass ihre Truppe dazu noch den Bezirkspokal gewonnen hat. Mit 3:2 wurde der Bezirksligameister und Landesligaaufsteiger SV Remshalden bezwungen und so das Ticket für den Verbandspokal gelöst. "Es war eine gute Runde für uns. Der Pokalsieg war dann noch das Sahnehäubchen."

Doch das war es dann auch schon mit der "Vergangenheitsbewältigung" bei Anja Seizer. Die Trainerin blickt auf die neue Runde und erklärt, warum sie so zuversichtlich ist: "Die Mannschaft ist zusammengeblieben. Wir haben keine Zu- oder Abgänge." Damit entfällt die in der vergangenen Saison so einige Punkte kostende Findungsphase beim SVF. Für die Trainerin bedeutet dies: "Wir müssen nicht so viel an unserem Spielsystem arbeiten. Das Verständnis ist bereits gut. Wir können uns mehr mit den Details beschäftigen."

"Wir denken nach oben!"

Und diese Zuversicht drückt sich dann auch im Saisonziel aus: "Wir denken nach oben!" Was heißen soll, der SV Frickenhofen will in der Bezirksliga vorne mitspielen. Dort wo es um den Aufstieg in die Landesliga geht. "Das heißt nicht, dass wir Meister werden wollen", schränkt Anja Seizer ein und nimmt damit auch eine große Portion an Erwartungsdruck von der Mannschaft. Die Trainerin hat da eher den Aufstiegs-Relegationsplatz im Blick.

Mit Remshalden und Bopfingen sind Meister und Vizemeister der Bezirksliga in die Landesliga aufgestiegen. Doch der Dritte der vergangenen Saison hat es nun mit dem Landesligaabsteiger DJK Aalen zu tun. "Dessen Spielstärke können wir nicht einschätzen." Die der anderen Teams dann schon eher. Mutlangen und der SC Weiler/Fils, gegen den es zum Saisonauftakt geht, kennt man beim SV Frickenhofen aus der vergangenen Saison. Dazu kommt der Aufsteiger TSV Wasseralfingen. Über die Relegation stiegen die SG Reichenbach und die SG Volley Alb auf. Ebenfalls über die Relegation schafften der TV Heuchlingen und die TSG Eislingen den Klassenerhalt. "Wir wissen um unsere Chancen gegen diese Teams", wobei Anja Seizer den Landesligaabsteiger DJK Aalen in diese Einschätzung nicht einbezieht.

"Unser Ziel ist der Relegationsplatz um den Aufstieg", sagt Anja Seizer klar - um die Vorgabe dann auch gleich wieder anders auszudrücken. "Wichtig ist, dass wir uns weiter stabilisieren, unsere Schwächen analysieren und dran arbeiten. Wir wollen so viele Punkte wie möglich holen. Dann wird man im Verlauf der Saison sehen, wohin die Reise geht." Und dann sagt sie es doch: "Platz eins bis drei ist das Ziel und die Weiterentwicklung der Mannschaft."

Anja Seizer ist jedenfalls zuversichtlich. Ein Grund sei auch: "Der Generationswechsel ist fast abgeschlossen. Dennoch ist die Mannschaft stabil. Wir haben einen guten Teamgeist. Man muss die Mannschaft nicht erst motivieren." Die lange Vorbereitung sei abgeschlossen. "Wir freuen uns auf die neue Saison und dass es jetzt endlich losgeht."

Zusatzinfo:

1. Runde im Verbandspokal

Der SV Frickenhofen gewann in der vergangenen Saison den Bezirkspokal und qualifizierte sich so für den Verbandspokal des Landesverbandes Württemberg.

In der erste Runde des Verbandspokals erwartet der SV Frickenhofen den Oberligisten TSV Georgii Allianz Stuttgart 2, dessen erste Mannschaft in der Regionalliga spielt.

Der Bezirksligist SV Frickenhofen hat gegen Stuttgart Heimrecht. Das Spiel wird am Mittwoch, 7. Oktober, in der Gschwender Mehrzweckhalle ausgetragen. Beginn ist um 20 Uhr.

Saisonvorbereitung in der heißen Phase

Autorin : Michaela Maile 

Nach einem intensiven Trainingslager bestreiten die beiden Damenmannschaften des SV Frickenhofen am kommenden Wochenende ein Vorbereitungsturnier

 

Das erste Septemberwochenende stand für die Damen des SV Frickenhofen ganz im Zeichen des Volleyballs: um sich optimal auf die kommende Saison vorzubereiten stand in der Mehrzweckhalle in Gschwend Ausdauer-, Kraft- und Techniktraining auf dem Programm. Mit ausgewählten Übungen, einem Kraftzirkel und einer eineinhalbstündigen Bauch, Beine und Po-Einheit war viel Abwechslung geboten. Nachdem am Samstagabend ein Hallenbad aufgesucht wurde, um die müden Knochen und die schmerzenden Muskeln zu regenerieren, ließen die Mädels den Tag bei leckeren italienischen Gerichten ausklingen.Am Sonntag wurde dann nach einer morgendlichen Trainingseinheit ein kleines Turnier gespielt, bei welchem sechs Mannschaften gegeneinander antraten. Abschließend stand noch ein kleines Verwöhnprogramm an, um muskulären Schmerzen an den Folgetagen entgegen zu wirken.

 

Ein großer Dank gilt hier den Trainerinnen Heidi Rosner und Anja Seizer, die wie jedes Jahr ein tolles und abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt haben.

 

Um sich auch unter Wettkampfbedingungen optimal auf die kommende Saison vorzubereiten, reisen beide Damenmannschaften am kommenden Sonntag, den 20. September 2015, zum Vorbereitungsturnier nach Baustetten. Die zweite Damenmannschaft wird hier in der Leistungsklasse B-/A-Klasse antreten. Die Damen I spielen in der Leistungsstaffel Bezirks-/Landesliga. Eine tolle Möglichkeit um festzustellen, auf welchem Leistungsniveau sich die Mannschaften befinden und wo es noch Verbesserungspotenzial gibt.

Frickenhofen krönt sich mit dem Titel

Autorin : Michaela Maile 

Die Damen I des SV Frickenhofen schlagen den Favoriten aus Remshalden im Bezirkspokalfinale.

Nachdem sich Frickenhofen in der Saison 2012/2013 bereits im Halbfinale gegen Remshalden geschlagen geben musste, war die Freude dieses Jahr umso größer: in einem packenden Finale konnten sich die Gastgeber mit 3:2 durchsetzen.

 

 

Nachdem die Saison bereits im März für die meisten Mannschaften regulär endete, ging der Kampf um die letzten Punkte am 10. Mai 2015 im Rahmen der Bezirkspokalendrunde in die Verlängerung: neben Gastgeber Frickenhofen hatten sich hierzu die Mannschaften des SV Remshalden, des MTV Stuttgart 3 und der SG VolleyAlb qualifiziert. Das Los hatte für die beiden Halbfinalpartien die Begegnungen Stuttgart gegen Frickenhofen und Remshalden gegen VolleyAlb ermittelt. Die heimischen Damen traten somit zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte das Halbfinale an. Die junge Truppe des MTV Stuttgart war hier für einige SVF-Mädels kein unbekannter Gegner, waren sie schließlich in vergangenen Jahren Spielerinnen dieser Mannschaft. Hoch motiviert und dennoch mit einer gewissen Anspannung startete Frickenhofen gleich mit einem 6-Punkte-Vorsprung in den ersten Satz. Der Gegner hatte zunächst einige Abstimmungsschwierigkeiten, die sich zu Mitte des Satzes allerdings kompensieren ließen und somit der Ausgleich resultierte. Frickenhofen behielt dennoch die Oberhand und konnte sich durch eine tolle Netzarbeit mit 25:21 Punkten durchsetzen. Im zweiten Durchgang lief bei MTV nicht viel zusammen und Eigenfehler prägten das Spiel. Nach bereits 17 Minuten und einem Spielstand von 25:10 für die heimischen Damen wurden die Seiten gewechselt. Der berühmt berüchtigte dritte Satz sollte den SVF Damen auch dieses Mal einen Strich durch die Rechnung machen: das zuvor noch so abwechslungsreiche Spiel wollte nicht mehr gelingen und Annahmeprobleme erschwerten den Spielaufbau. Verdient konnten die Stuttgarter Mädels den dritten Satz somit für sich entscheiden(15:25). Im vierten Durchgang fand Frickenhofen zur alten Spielstärke zurück und setzte den Gegner gekonnt unter Druck. Platzierte Aufschläge und eine hervorragende Blockarbeit sicherten den Satzsieg (25:15) und somit den verdienten Einzug in das Finale.

Im parallel abgehaltenen zweiten Halbfinale stand die SG VolleyAlb der erfahrenen Mannschaft aus Remshalden gegenüber. Während der SG der Aufstieg in die Bezirksliga gelang, dürfen die Remshaldenerinnen den direkten Wiederaufstieg in die Landesliga feiern. Schon zu Beginn der Partie zeichnete sich ein ausgeglichenes Spiel ab, in der sich zunächst keine der beiden Mannschaften absetzen konnte. Erst gegen Ende des Satzes und beim Spielstand von 24:20 für die Damen des SVR starteten die Gegnerinnen eine bravouröse Aufholjagd: aufopferungsvoll kämpften sie um jeden Ball und wehrten somit letztendlich vier Satzbälle ab. Nach langem Hin und Her und einer sehenswerten Leistung auf beiden Seiten konnte sich die SG VolleyAlb diesen Durchgang mit 29:27 Punkten sichern. Im zweiten Satz spielte Remshalden routiniert und fand allmählich zur gewohnten Spielstärke zurück. Mit 25:18 glichen sie zum 1:1 nach Sätzen aus. Nach dem Seitenwechsel waren es dann allerdings wieder die SG-Damen, die druckvoll aufspielen konnten und den Satz mit 25:23 gewannen. Auch im vierten Satz war es zunächst VolleyAlb, die zwischenzeitlich mit 10:2 Punkten in Führung gehen konnten und der Finaleinzug in greifbare Nähe rückte. Remshalden fasste sich nun allerdings ein Herz und kämpfte sich Punkt für Punkt zurück ins Spiel. Vermehrte Eigenfehler kosteten der SG den Vorsprung und letztendlich auch den Satz(25:18). Der Tie-Break musste hier somit die Entscheidung bringen. Beide Mannschaften kämpften um jeden Ball und die Spannung war beim Spielstand von 14:14 nicht mehr zu überbieten. Die entscheidenden Punkte gingen dann allerdings auf das Konto der Damen des SV Remshalden und die SG verlor denkbar knapp mit 14:16 Punkten.

Bereits zum dritten Mal in dieser Saison standen die SVF Mädels somit der Mannschaft aus Remshalden gegenüber. Vor zahlreichen Zuschauern lieferten sich beide Teams ein Spiel auf Augenhöhe. Frickenhofen startete gut in den ersten Satz und konnte Remshalden zunächst auf Abstand halten. Dennoch gelang es den Gästen nach dem Ausgleich sich stets mit drei bis vier Punkten von den SVF Damen abzusetzen. Durch eine tolle Abwehr- und Blockarbeit kämpfte sich die heimische Truppe jedoch zurück und gewann den Satz verdient mit 25:20. Beflügelt von dieser Leistung konnten sie auch im zweiten Durchgang deutlich in Führung gehen. Beim Spielstand von 16:8 Punkten schien der Satz bereits in trockenen Tüchern, musste dann jedoch völlig unerwartet mit 24:26 an die auswärtigen Damen abgegeben werden. Dieser Satzverlust machte den Frickenhofenerinnen schwer zu schaffen sodass im folgenden Satz nicht viel zusammen lief. Remshalden erzielte durch ihr gewohnt starkes Angriffsspiel Punkt für Punkt und der SVF hatte wenig entgegen zu setzen. Was resultierte war das 2:1 nach Sätzen für die Damen aus Remshalden. Im darauffolgenden Durchgang waren es nun die Schützlinge um Trainerin Anja Seizer, die mit großer Willensstärke und Kampfgeist überzeugen konnten. Eine gute Abwehrarbeit ermöglichte ein variables Angriffsspiel. Der SVR konnte zwar zunächst ausgleichen, die entscheidenden Punkte zum Satzsieg gelangen allerdings dem Gastgeber(25:23). Auch der spielentscheidende Tie-Break verlief zunächst ausgeglichen. Nachdem sich Frickenhofen in der laufenden Saison bereits zwei mal denkbar knapp mit 2:3 gegen Remshalden geschlagen geben musste, war nun ihre Zeit gekommen: die SV Mädels mobilisierten nochmals alle verbliebenen Kräfte und spielten äußerst konzentriert. Der geringen Eigenfehlerquote, einer konstanten Mannschaftsleistung und einem tollen Publikum war es schlussendlich zu verdanken, dass nach über zwei Stunden der verdiente 3:2 Sieg über die Gäste aus Remshalden bejubelt werden konnte.

Frickenhofen gelang es somit zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte sich den Titel des Bezirkspokalsiegers  zu sichern. Die Freude über diesen sensationellen Erfolg war fast nicht mehr zu halten. Andreas Stütz, als erster Vorstand des SV Frickenhofen, sowie Bürgermeisterin Rosalinde Kottmann führten durch die abschließende Siegerehrung und übergaben den strahlenden Gewinnern den Pokal. Ein großer Dank gilt allen Beteiligten und Helfern, die zu einem reibungslosen Ablauf dieses tollen Turniertages beigetragen haben.

 

SV Frickenhofen: Viola Bauer, Marion Gückelhorn, Lea Haas, Stefanie Heinrich, Jana Maier, Michaela Maile, Denise Mangelsdorf, Jenny Rosner und Sarah Rosner

 

Trainerin: Anja Seizer         

 

 

 

 

VLW Bezirkspokalfinale Ost 2014/2015 – Endrunde „Four Finel“ 

Am Sonntag, 10. Mai 2015 (Muttertag), ist es nun endlich so weit: die Damen I kämpfen vor heimischer Kulisse um die letzten Punkte dieser Saison. Vor allem aber werden sie alles geben, um sich den heiß begehrten Pokal zu schnappen.

Als Finalisten haben sich qualifiziert:

SV Remshalden 1

MTV Stuttgart 3

SG TG Volley Alb 1

SV Frickenhofen 1

Im Halbfinale stehen sich gegenüber:

SG TG Volley Alb 1 (A-Klasse)                 –          SV Remshalden 1 (Bezirksliga)

SV Frickenhofen 1 (Bezirksliga)           -           MTV Stuttgart 3 (Bezirksliga)

 

Die Sieger der Halbfinale stehen sich im Anschluss im Finale gegenüber.

Wir freuen uns auf spannende Spiele und zahlreiche Zuschauer, die uns tatkräfitg unterstützen.

Spielbeginn ist um 11 Uhr in der Mehrzweckhalle in Gschwend. Für die Verpflegung ist reichlich und bestens gesorgt.

Das SV-TEAM

Damen I des SV Frickenhofen beenden Volleyball-Runde auf dem vierten Platz

Quelle: SWP Rundschau Gaildorf 

Autorin : Michaela Maile 

Vor heimischer Kulisse konnten die Damen I des SV Frickenhofen nochmals überzeugen. Zum Saisonende stehen sie auf dem vierten Tabellenplatz. Am 10. Mai müssen sie nochmal im Bezirkspokal ran.

Am letzten Spieltag in der Bezirksliga Ost bot sich den Zuschauern in der Mehrzweckhalle in Gschwend ein hochklassiger Volleyballnachmittag. Zu Gast war neben dem bereits feststehenden Meister Remshalden auch der Tabellendritte aus Weiler. Den Damen I des SV Frickenhofen gelang bislang kein Sieg gegen diese beiden Teams.

Gegen Remshalden begann Frickenhofen druckvoll und hoch motiviert und konnte nach kurzer Zeit mit vier Punkten in Führung gehen. Mit starken Spielzügen und guter Abwehrarbeit entschied der SVF den ersten Satz mit 25:20 Punkten für sich. Auch im nächsten Durchgang gelang es den Gästen nicht, die heimische Truppe unter Druck zu setzen, weshalb Satz zwei mit 25:16 Punkten ebenfalls an Frickenhofen ging. Anschließend fand die Meistermannschaft allerdings immer besser ins Spiel und gewann Durchgang drei und vier (25:17 und 25:12). Im entscheidenden fünften Satz entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Am Ende war es allerdings erneut die Truppe aus Remshalden, die sich durchsetzen konnte und knapp mit 15:12 siegte.

Spiel gegen Weiler war ein Krimi über fünf Sätze

Im anschließenden Match ging es gegen die Damen aus Weiler. Die hatten eine gute Saison gespielt und sich hinter Remshalden und Bopfingen einen starken dritten Tabellenplatz gesichert. Beide Teams zeigten im ersten Satz lange und schöne Ballwechsel. Weiler konnte sich durch gewohnt starke Aufschläge zeitweise mit sieben Zählern absetzen, doch Frickenhofen erkämpfte sich den Ausgleich zurück. Dennoch hatten die Gäste den längeren Atem und konnten so mit 1:0 (23:25) nach Sätzen in Führung gehen. Davon unbeeindruckt spielten die Schützlinge von Trainerin Anja Seizer im zweiten Satz unbeschwert auf. Eine überragende Aufschlagserie von Mittelblockerin Viola Bauer zwang den gegnerischen Trainer bereits bei den Spielständen von 8:3 und 10:3 zu seinen Auszeiten. Auch Sarah Rosner konnte im Anschluss durch Aufschläge einige direkte Punkte erzielen. Beim Spielstand von 20:7 schien der Satz bereits in trockenen Tüchern. Weiler zeigte jedoch abermals seine Spielstärke und kam noch bis auf acht Zähler heran. Trotzdem ging Satz zwei verdient mit 25:17 Punkten an Frickenhofens Damen. Im dritten Durchgang führte der SVF mit 20:9 Zählern - doch Weiler konnte im Anschluss auf 22:20 verkürzen. Der für den Satzgewinn nötige 25. Punkt wollte einfach nicht gelingen, Weiler konnte ausgleichen. Nach Mobilisierung aller Kräfte schaffte Frickenhofen doch noch den Satzsieg (27:25). Langsam ließen Kraft und Kondition nach. Im vierten Satz lief wenig zusammen, Weiler glich zum 2:2 nach Sätzen aus. Auch in dieser Partie musste der Tie-Break entscheiden. Nach 8:7-Führung für Frickenhofen war jeder Ball hart umkämpft. Nach fast zwei Stunden reiner Spielzeit war das Glück allerdings auf Seiten des SVF - und die Freude über den 3:2-Erfolg fast nicht mehr zu halten. Mit weiteren drei Zählern auf dem Punktekonto beendet der SV Frickenhofen die Saison auf dem vierten Platz vor Mutlangen und Fellbach.

Am 10. Mai müssen die Damen I im Bezirkspokal ran 

Trainerin Anja Seizer hatte am Anfang der Saison als "primäres Saisonziel" den Klassenerhalt ausgegeben. Eine Saison wie die im Vorjahr - Frickenhofen war am Ende noch auf den Relegationsplatz abgerutscht - sollte sich auf keinen Fall wiederholen. Dass es am Ende jetzt gar zu Platz vier gereicht hat, dürfte Seizer nicht überraschen. Zum Saisonbeginn war sie schon von der Qualität der Mannschaft überzeugt.

Abgestiegen in die A-Klasse sind der TSV Adelmannsfelden (ein Punkt) und der TSV Ellwangen (12 Punkte). Der TV Heuchlingen (13 Punkte) hat noch die Chance, über die Relegation die Klasse zu halten.

Den SVF-Damen I gelang in diesem Jahr außerdem die Qualifikation für die Endrunde des Bezirkspokals. Am 10. Mai kämpfen sie in der Gschwender Mehrzweckhalle gegen die Teams SG Volley Alb 1, MTV Stuttgart 3 und den SV Remshalden um den Titel.

SV Frickenhofen: Viola Bauer, Marion Gückelhorn, Stefanie Heinrich, Jule Kämmerling, Jana Maier, Michaela Maile, Jenny Rosner, Sarah Rosner, Stefanie Starz und Jessica Welz.