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Gelungenes Saison-Opening der Jugendmannschaften

 

Nach einer erfolgreichen Saisoneröffnung der Jugendmannschaften im vergangenen Jahr,

 

wollte man an diesem gut angekommenen Ereignis anknüpfen & dies vor Rundenstart der Jugenden erneut fortführen.

Am Ende bleibt das Fazit, dass sich auch dieses Mal Bemühungen

bei der Vorbereitung & Durchführung allemal gelohnt haben.

Am 2. Wochenende im September luden die Jugendleiter der jeweiligen Vereine aus der Jugendspielgemeinschaft zum Saison-Opening für Jung & „Alt“ ein!

Die Spielgemeinschaft setzt sich hierbei aus den Vereinen SV Frickenhofen, TSF Gschwend & dem TSV Sulzbach-Laufen zusammen.

Austragungsort für den großen Tag der Jugendmannschaften war das Vereinsgelände

des TSV Sulzbach-Laufen.

Zum Saison-Opening:

Nachdem der 1. Vorstand Steffen Unzeitig vom TSV eine Begrüßung aller Jugenden, Gäste und Verantwortlichen vornahm übergab er das Wort an Martin Bauer, welcher mit gekonnt ruhiger Art und Weise durch den Nachmittag führte.

Alles Wissenswerte über die jeweiligen Teams wie z. B. Trainer, Trainingszeiten, Trainingsort, Spielort uvm. würde von ihm erläutert.

Zudem gab er einen Einblick darüber, wie anhand eines Jugendpools

der Spiel- & Trainingsbetrieb mit einem Budget im Bereich der Jugendmannschaft künftig noch attraktiver gestaltet werden soll. Hierbei betonte er besonders, dass dies jedoch nur durch verlässliche Partner aus der Gemeinde bzw. Umgebung möglich ist.

Ohne diese Unterstützung wird es immer schwieriger den Kindern & Jugendlichen ein angemessenes & anspruchsvolles Fußball- & Freizeitangebot zu bieten.

Während vorne am Sportplatz über die Jugenden berichtet wurde, liefen im Hintergrund die Vorbereitungen der Jugendmannschaften.

 

Zu Beginn würde von jeder Spielerin & jedem Spieler ein Einzelportrait aufgenommen.

Hierbei stellte sich heraus, dass viele die Posen vor der Kamera schon wie Ihre Vorbilder aus dem Fernsehen draufhaben! Anschließend ging es weiter zum Highlight des Saison-Opening!

Wie bei den Profis wurden die Spieler über Mikrofon aufgerufen und durften dann durch einen mit Nebel verschleierten Spielertunnel rennen! Dahinter warteten gespannt die Eltern, Verwandten, Freunde, Bekannte oder einfach nur Neugierige die sie mit tosendem Applaus auf dem Rasen empfingen. Nachdem alle diesen „coolen“ Gang durch die Fans hinter sich hatten und ein Mannschaftsbild geknipst wurde, erfolgte ein von Ihren Trainern vorbereitetes Show-Training vor den Augen der interessierten Gäste.

Eine weitere Besonderheit wartet auf die Jugendlichen bei den Show-Trainings.

Die Trainingseinheiten wurden nämlich begeleitet und unterstützt von den Spielern der Aktiven Mannschaft vom TSV Sulzbach-Laufen.

Am Ende der Trainingseinheit gab es wie auch im vergangenen Jahr wieder ein Überraschungsgeschenk für jeden Jugendspieler!

Es war eine Selbstverständlichkeit für die ROMMELAG-Gruppe diese Überraschung erneut auszusuchen und zu sponsern. In diesem Jahr bekam jeder ein Trainings-Shirt mit entsprechendem ROMMELAG-Aufdruck.

Als wäre das nicht alles schon genug, setzte eine Fahrrad-Verlosung unter allen teilnehmenden Jugendspielern dem ganzen Saison-Opening vollends das „i-Tüpfelchen“ auf.

Zur Verfügung gestellt wurde das Fahrrad vom Untergröninger Bikeshop VALCOOK.

Losfee Lena Haas zog unter Beobachtung der gespannten Kindern & Jugendlichen das entscheidende Los. Am Ende durfte sich Jonas Köngeter über ein nagelneues Fahrrad freuen.

Im Zuge des Saison-Opening möchte die SGM Frickenhofen/Gschwend/ Sulzbach-Laufen einen besonderen Dank an die Partner aus dem Jugendpool aussprechen!

Jugendpool-Partner:

 

-          ROMMELAG

-          VALCOOK Bikeshop

-          E. J. Reinigungssysteme

-          dickekreativ

-          Karl GAMM Werkzeug- & Vorrichtungsbau

-          FAHR Werkzeugbau

-          WALTER Formenbau & Kunststofftechnik

-          Gerhard HAAS Bauunternehmen

-          HSE-BAU            

 

   

Der Präsi ist nun unter der Haube

Wir gratulieren ganz herzlich unserem Präsident und seiner first Lady zur Hochzeit und wünschen alles gute für die gemeinsame Zukunft.

Ballolympiade im Waldstadion

Auch der SV Frickenhofen trug in diesem Jahr mit einer Ballolympiade zum Gschwender Kinderferienprogramm bei. Unter dem Motto „Ballolympiade“ fanden sich am Freitag, den 25. August 2017, einige Kinder bei strahlendem Sonnenschein im Waldstadion in Frickenhofen ein. Nach einer kurzen Begrüßung wurden die Stationen rund um den Sportplatz vorgestellt und kurz erklärt. Egal ob Tennis, Fußball, Volleyball, Cricket – so ziemlich jedes ballspezifische Sportgerät war vertreten. Aufgeteilt in zwei Gruppen ging es dann auch schon los. Egal ob es um die Treffsicherheit an der „Eierschalenwurfbude“ oder die Schnelligkeit beim Ballparcour ging – alle hatten sichtlich Spaß und wollten natürlich den Sieg einfahren.

 

Nach dem doch kräfteraubenden Stationenlauf konnten sich alle mit einer Roten Wurst vom Lagerfeuer stärken. Mit der abschließenden Siegerehrung und der Übergabe des „Preisgeldes“ in Form von kleinen Leckereien wurden die Kinder zurück in die Hände ihrer Eltern übergeben. 

Schönes und gelungenes VfB-Fußballcamp beim SV Frickenhofen

Der SV Frickenhofen veranstaltete am vergangenen Wochenende für über 60 Jungs und Mädels das Camp der VfB-Fußballschule.

 

Das Motto der Kinder hieß „ Trainieren wie die Profis“. Freitagmittag ging es los, die Kinder bekamen ihre Ausrüstung und wurden in ihre Gruppen eingeteilt. Es wurden 4 Gruppen altersgemäß aufgeteilt. Die Trainer der VFB-Fußballschule begrüßten die Kinder und stellten sich kurz vor. Sie gaben einen kleinen Einblick für den Ablauf des Wochenendes. Bei schlechtem Wetter begannen dann die ersten zwei Trainingseinheiten des Camps, Torschuss, Koordination, Technik und Spielformen wurden mit den einzelnen Gruppen trainiert. Nachdem die Trainer den Teilnehmern den Treffpunkt für Samstag bekannt gaben, ging der erste Tag der VFB-Fußballschule zu Ende. Samstagmorgen um 9.15 Uhr ging es wieder los, alle Kinder freuten sich auf die nächsten Einheiten des Tages. Am Vormittag gab es wieder verschiedene Spiel und Passformen zu trainieren, bis es dann zur Mittagspause ging, die Kinder fanden sich im Vereinsheim ein, wo sie dann von freiwilligen Helfern des SV Frickenhofen verköstigt wurden. Nach der Mittagspause ging es mit einem Turnier weiter, wo die Kinder sich Pokale ergattern konnten. Nach einem langen, aber schönen Tag ging der Samstag zu Ende. Sonntagmorgen ging es zur gleichen Zeit wieder los, nach der Begrüßung der Trainer startete der letzte Tag des Camps. Die Kinder alle noch hochmotiviert, begannen dann mit dem Aufwärmprogramm und nochmals mit einer Trainingseinheit. Zu Mittag gab es dann im Vereinsheim wieder das Essen, die Kinder bekamen noch einige Regeln mit auf den Weg. Nach dem Mittagessen gab es dann noch einen Überraschungsgast zu begrüßen. Fritzle, das Maskottchen des VfB Stuttgart war zu Gast im Waldstadion. Mit sehr großer Freude wurde Fritzle von den Kids empfangen. Es gab eine Autogrammstunde und jeder der Teilnehmer durfte noch einen Elfmeter bei ihm schießen. Nach einem gemeinsamen Bild mit Fritzle, verabschiedete es sich leider auch schon wieder. Die Kinder spielten noch in ihren Gruppen den Elfmeterkönig aus und freuten sich schon auf das Abschlussspiel gegen ihre Eltern und Geschwister. Es war eine riesen Freude auf dem Platz zu sehen, als die Spiele angepfiffen wurden. Nach dem Schlusspfiff gab es für alle Teilnehmer des VFB-Fußballcamps noch eine Urkunde, die Trainer wünschten allen Kindern viel Erfolg. Sie verabschiedeten sich von allen Kindern und Zuschauern die zahlreich bei schönem Wetter ins Waldstadion kamen.

Bedanken möchten wir uns bei der Deutschen Vermögensberatung Björn Kirsten, der es ermöglicht hat, dass uns das Fritzle besucht hat. Jugendleiter Tim Gückelhorn 

Loesch Cup 2017

Autor : Luca Stettner

Quelle : SWP Rundschau Gaildorf

Jörg Loesch: „Momente zum riesig Mitfreuen“

Die Firma Loesch aus Gschwend ist im dritten Jahr in Folge Hauptsponsor des Jugendturniers des SV Frickenhofen: Firmenchef Jörg Loesch berichtet über sein Engagement.

Was hat Sie damals dazu bewogen, diesen Schritt zu gehen und was reizt Sie besonders an diesem Sponsoring beim SV Frickenhofen?

Jörg Loesch: Mit dem SV Frickenhofen bin ich ja schon sehr viele Jahre als Hauptsponsor der Volleyball-Damen verbunden. Diese Verbindung kam damals über eine langjährige Mitarbeiterin zustande, die übrigens immer noch bei uns beschäftigt ist. Als dann 2015 der seitherige Haupt­sponsor entfiel, kam die Idee auf, diese Position zu übernehmen. Es waren wohl noch mehrere Interessenten da. Die Auswahl fiel aber dann doch auf uns – was uns natürlich sehr ehrt.

Wie sieht es eigentlich mit Ihrer Fußballkarriere aus, haben Sie selbst schon einmal gespielt?

Na ja, die Perspektiven auf eine eigene Fußballkarriere sind sehr überschaubar, da dies nun nicht unbedingt meine persönliche Sportart ist. Da sind meine Stärken eher beim Skifahren und speziell beim Radfahren angesiedelt.

Dieses Jahr ist doch ein Jubiläum:  Es ist die 20. Auflage des Nachwuchsturniers. Auch im Jubiläumsjahr wieder unter dem Namen „U15 LOESCH Cup“.  Wie sehen Sie die Zukunft des Turniers, gerade im Hinblick auf Ihr Engagement?

Es gibt doch diese neudeutsche Aussage „never change  a winning team“. In diesem Sinne kann ich mir ein längerfristiges Engagement vorstellen. Ich bin mir sicher, auch in den nächsten Jahren aktiv dazu beitragen zu können, ein attraktives Turnier zu bieten.

Gibt es einen Verein, den Sie mal besonders gerne in Frickenhofen sehen würden?

Ich freue mich über alle Teilnehmer, speziell die Vereine aus der Region. Aber klar, die eigentliche Attraktivität erreichen wir natürlich über die nationalen und internationalen Vereine. Wenn wir es immer wieder hinbekommen, einen guten Mix aus allen zu bekommen, ist das Ziel des Turniers erreicht.

Gab es bei den Turnieren auch Momente, die Ihnen besonders in Erinnerung geblieben sind?

Ich fand es vergangenes Jahr sehr beeindruckend, dass sich eine „Underdog-Mannschaft“ den Pokal geholt hat. Die Jungs  von Unterhaching waren so happy, die hätten die Welt umarmen können. Das sind dann die Momente, an denen man sich riesig mitfreuen kann, auch wenn es nicht der eigene „Lieblingsverein“ war. Die Jungs hatten es sich verdient. Und dann war es auch gut so . . .

 

Eine Liga für sich

Der Gegner ist für die Gaildorfer ein Goliath. Sie strahlen selbst nach der 6:0-Niederlage. Für sie ist es ein besonderes Erlebnis gegen Dynamo Dresden  zu spielen.

Uli Hägele und Emil Schaaf verfolgen das Spiel von einem geschützten Platz aus. Der Nieselregen hat aufgehört, aber es ist mit 15 Grad frisch. Als Ersthelfer des DRK Mittelbronn besetzen Hägele und Schaaf die erste Schicht,  von zehn bis halb drei. Sie haben einen ruhigen Dienst. Zwei neue Teams sind eben aufs Spielfeld des Waldstadions eingelaufen. Die U15-Mannschaften der Eintracht Frankfurt und des FC Augsburg. Die Spieler winken. Am Rand des Spielfelds stehen allerdings nur wenige Zuschauer unter dem wolkenverhangenen Himmel. „Der Samstagvormittag ist bei uns nicht gerade der Tag, um Fußball zu gucken“, meint Uli Hägele und grinst. Er genießt die Spiele, „das Niveau ist beachtlich“.

Von der Mauer unterhalb des Vereinsheims des SV Frickenhofen aus verfolgen andere Mannschaften das Spiel. Zwölf Teams hat der SV Frickenhofen für den 20. Loesch-Cup eingeladen, darunter alte Bekannte wie den RB Leipzig, den VfB Stuttgart, den 1. FC Nürnberg und die Frankfurter Eintracht. Sie haben Fanartikel mitgebracht, Schals, Wimpel und Käppis, die die Gewinner der Tippwetten bekommen. Ein paar Jugendliche stehen im Vereinsheim am Wettschalter und holen sich das Formular. Gut gelaunt kommt Andreas Stütz in den Raum. Das Turnier läuft rund. Rund 100 Helfer sind im Einsatz. „Nächste Woche beginnen wir mit der Vorbereitung des Loesch-Cups im nächsten Jahr, als erstes legen wir den Termin fest“, sagt Stütz. Er ist Vereinschef und organisiert das Turnier.

20. Turnier in Folge

250 Jugendliche plus ihre Betreuer sind zu Gast. Sie sind zum Teil in Familien untergebracht, in Sulz­bach-Laufen, in Frickenhofen und Mittelbronn, in Hönig und Schlechtbach, einige nächtigen in Gasthäusern im Umkreis, in Untergröningen, Wetzgau und Ruppertshofen. „Für U15-Mannschaften gelten andere Kriterien als für Ältere“, sagt Stütz. Der TSV Gaildorf muss etwa für die Gäste des Jugend-Euro-Cups höhere Anforderungen erfüllen. „Wir haben es einfacher“, sagt Stütz lächelnd.

Die Schrannen im Vereinsheim sind um die Mittagszeit gut besetzt. Dort werden auch die Spieler und ihre Betreuer bewirtet. Drei Mahlzeiten serviert ihnen der SV Frickenhofen pro Tag. In einer Glasvitrine stehen Kuchen und Torten, noch ist die Auswahl groß. Mit dem Loesch-Cup refinanziert der Verein seine Jugendarbeit, erklärt Stütz. „Für unsere Jugendlichen ist es ein Highlight, gegen die Eintracht zu spielen oder gegen den VfB. Das ist halt schon eine Liga für sich.“ Der Verein habe den Ehrgeiz, das Turnier auf bekanntem Niveau weiterzubetreiben. „Wir sind auch stolz, dass wir es seit 20 Jahren organisieren.“ Im Lauf der Jahre haben die Frickenhofer ihre Kontakte geknüpft, etwa über Frieder Schrof. Der Fichtenberger wechselte vom VfB zum RB Leipzig, wo er die Jugendarbeit koordiniert. „Er hat uns den Kontakt zu Dynamo Dresden hergestellt.“

Mit 14 einen Vertrag mit Nike

Dass die Fußballer der U15-Mannschaften – sie sind noch Kinder – teilweise bereits Verträge mit Nike oder Adidas haben und damit ordentlich Geld kassieren, sieht Andreas Stütz kritisch. „Es wird eine große Herausforderung an deren Eltern sein, zu schauen, dass ihr Sohn nicht abhebt. Solche Probleme haben wir zum Glück nicht. Für unsere Jungs ist das Turnier einfach nur eine tolle Erfahrung.“ Deshalb spielt’s für sie auch keine Rolle, dass die SGM Frickenhofen/Sulzbach/Gschwend 0:10 gegen den FC Nürnberg verloren hat.

 

Hoffenheim gewinnt den Loesch-Cup

20. Auflage des Nachwuchsturniers des SV Frickenhofen fand statt. Im Finale standen sich die Kraichgauer und die Eintracht aus Frankfurt gegenüber.

 

Auch in diesem Jahr fanden viele Fußballbegeisterte den Weg zum U15-Loesch-Cup des SV Frickenhofen ins heimische Waldstadion (wir berichteten). Am Samstag und Sonntag gab es dabei zusätzlichen Grund zur Freude: Die mittlerweile 20. Auflage des Jugendturniers stand an. Turniersieger wurde nach makelloser Vorrunde, einem packenden Halbfinalerfolg im Derby gegen den VfB Stuttgart und einem nur im Ergebnis knappen 1:0-Finalsieg gegen Eintracht Frankfurt verdient die TSG Hoffenheim.

Bereits in der Gruppenphase zeichneten sich die Leistungsverhältnisse ab: Neben dem späteren Turniersieger aus dem Kraichgau, der durch schnellen und direkten Offensivfußball früh zum heimlichen Turnierfavoriten avancierte, meisterten auch der VfB Stuttgart und der Karlsruher SC ihre Gruppen verlustpunktfrei. Während Stuttgart extrem dominant und ballsicher die Gegner dominierte, trat der Karlsruher SC effektiv und clever auf und zermürbte damit die Gegner.

Gastgeber beweisen Moral

Aufopferungsvolle Verteidigungsarbeit prägte die Spielweise des kurzfristig eingesprungenen TSV Gaildorf und der heimischen SGM Frickenhofen/Sulzbach-Laufen/Gschwend. Auch wenn für beide Teams nichts Zählbares in den Vergleichen mit den überlegenen Kontrahenten heraussprang, zeigten sie Moral und stellten sich auch bei Rückstand allen Angriffen kämpferisch entgegen. „Die Jungs haben sich gefreut, gegen solche Gegner spielen zu dürfen“, hält Frickenhofens Trainer Tim Gückelhorn fest. Die Devise sei klar gewesen: „Sie sollen Spaß haben. So etwas werden sie nicht mehr oft erleben.“ Trotz anfänglicher Nervosität sei die Stimmung in der Mannschaft immer sehr gut gewesen, „unsere ganz junge Mannschaft konnte viel lernen, besonders im Zweikampfverhalten“, ist sich Gückelhorn sicher.

Da im Turnier das Torverhältnis nicht als Kriterium für die Platzierung in der Gruppenphase herangezogen wird, muss bei Punktgleichheit und einem Remis im direkten Vergleich das Los entscheiden. In allen drei Gruppen wurden so die Plätze zwei und drei ermittelt. Nach dem Qualifikationsspiel für das Viertelfinale, in dem sich der 1. FC Nürnberg mit 2:0 gegen Dynamo Dresden durchsetzte, standen dramatische Viertelfinalspiele an. Zunächst scheiterte der Karlsruher SC nach Führung überraschend mit 1:2 an Eintracht Frankfurt. Daraufhin schied auch Titelverteidiger Spvgg Unterhaching verdient gegen RB Leipzig aus. Turniersieger Hoffenheim lag bereits mit 0:2 gegen den 1. FC Nürnberg zurück, konnte sein Viertelfinalspiel in einer packenden Schlussphase aber noch drehen, gewann mit 4:2 und entwickelte eine große Euphorie im Team.

Die Runde der letzten vier komplettierte schließlich nach einer hektischen Begegnung der VfB Stuttgart, der im Viertelfinale gegen den FC Augsburg erst im Elfmeterschießen gewann. Während der VfB alle Elfmeter sicher verwandelte, scheiterten die Fuggerstädter gleich dreimal am umjubelten Matchwinner Tom Österle.

Im ersten Halbfinale bezwang Eintracht Frankfurt den Nachwuchs der roten Bullen trotz aggressivem Pressing von RB knapp mit 1:0. In der zweiten Halbfinalbegegnung sahen die Zuschauer das wohl spannendste Spiel des Turniers zwischen dem VfB Stuttgart und Hoffenheim. Stuttgart kontrollierte anfangs die Begegnung, doch die Kraichgauer setzten mit schnellen Kontern immer wieder Akzente und gingen in Führung. Auf den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte Hoffenheim die richtige Antwort und verteidigte in den hitzigen letzten Minuten das Resultat clever gegen die anrennenden Schwaben.

Schwaben landen auf Rang 3

Dem VfB blieb nur der Sieg im offensiv geführten Spiel um Platz drei gegen Leipzig. Die Hoffenheimer dagegen trafen im Endspiel auf Eintracht Frankfurt. Es entstand ein ereignisarmes Finale, in dem die TSG drei große Chancen auf den Sieg vergab. Als der Stadionsprecher schon das Vorgehen bei Remis nach der regulären Spielzeit erklärte, entschied Hoffenheim das Finale durch einen wuchtigen Kopfball doch noch für sich.

 

Hoffenheims Trainer Wolfgang Heller sah trotz vieler Ausfälle in seiner Mannschaft „sicherlich ein gutes Turnier“ und zog zum Ende des Turniers ein positives Fazit: „Wir wussten, dass der Jahrgang stark ist, haben aber gut gespielt und verdient gewonnen.“ In Nick Breitenbücher stellt sein Team außerdem den besten Spieler des Turniers – zum besten Torhüter wurde Tom Österle vom VfB Stuttgart gewählt.